Marco Schwarz hat sich in den vergangenen Wochen in einen „Strudel“ hineinziehen lassen, aus dem er nicht herausfindet! In seiner Karriere noch ohne Einzelmedaille bei Olympischen Spielen bleibt in Bormio die Chance im Slalom – doch das ist aktuell seine Problemdisziplin und verantwortlich für die Misere. „Wir werden nichts unversucht lassen, aber es muss ein brutales Wunder passieren“, sagte der Kärntner nach Platz neun im Riesentorlauf mit Ausblick auf Montag.
Platz elf in der Teamkombi, 14 im Super-G und nun auch im Riesentorlauf nicht bei den Besten dabei – für den zweifachen Weltcup-Saisonsieger Schwarz (Riesentorlauf Alta Badia, Super-G Livigno) werden die Tage in Bormio immer bitterer. „Ich war heute so weit weg von Medaillen, das tut einfach irrsinnig weh“, sagte der 30-Jährige. „Selbstvertrauen kann ich mir nicht kaufen“, schob er nach und unterstrich auch verbal seine Verunsicherung.
Slalom raubte Schwarz die Energie
„Der Jänner hat mich brutal viel Energie gekostet. Ich habe mich so viel über mich geärgert, das zehrt brutal an der ganzen Substanz. Der Slalom hat mich so viel Energie gekostet, da bin ich nicht in Schwung gekommen. Ich habe mich wieder für wieder reingesteigert und selbst fertig gemacht. Nicht gut, ich weiß, aber in dem Strudel war ich jetzt drinnen“, erzählte er im Zielraum.
Der Torlauf ist eine Herzensangelegenheit von Schwarz, er ist noch nicht gewillt, ihn aufzugeben. In dieser Saison wird er auf jeden Fall noch die restlichen Slalom-Rennen im Weltcup bestreiten und am Montag auch bei Olympia nichts unversucht lassen. „Ich werde vom Material her noch ein bissl was probieren und dann einfach drauflosfahren.“
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