Walter Perkounig übernahm den Kärntner Handball-Verein vor zehn Jahren als Chef, wurde da Meister! Und heuer? Der Traum lebt beim Tabellenführer, der am Samstag im Spitzenspiel der Liga auf Krösus Hard trifft.
„Ich lebe seit 26 Jahren in Hard, aber meine Kärntner erfüllen mich mit Stolz!“ Bernd Friede, seines Zeichens 62-facher Teamspieler, streut Ferlachs Handballern am Valentinstag Rosen. Und das zu Recht. Denn sie lachen weiterhin von der Tabellenspitze der heimischen Topliga – was selbst den aktuellen Finanzchef der Harder beeindruckt. Am Samstag kommt es in Ferlach zum Duell zwischen dem Leader und dem Krösus mit dem Megabudget!
Die Chance auf den Titel ist heuer so groß wie noch nie. Weil die Liga noch nie so ausgeglichen war. Für mich bleibt Linz der Topfavorit
Walter PERKOUNIG, Obmann des SC Ferlach
„Die Halle wird aus allen Nähten platzen!“, tönt Ferlach-Klubchef Walter Perkounig jun., der heuer ein Jubiläum feiert: Vor exakt zehn Saisonen übernahm „Perke“ den Obmann-Posten. Im Premierenjahr als Boss ist ihm 2015/16 direkt der Aufstieg in die 1. Liga gelungen: „Unvergessen!“
Budget von 430.000 Euro
Ob nun also der nächste Titel folgt? „Die Chance ist heuer für jeden so groß wie noch nie. Weil die Liga noch nie so ausgeglichen war. Für mich bleibt Linz der Topfavorit“, hält Perkounig den Ball flach und betont: „Es wäre schon grandios, wenn wir es mal ins Play-off-Semifinale schaffen würden.“ Zumal auch das Budget mit 430.000 € im unteren Drittel der Liga angesiedelt ist. „Ich hätte im Winter gerne mit Transfers nachgelegt, aber wir haben nicht die finanziellen Mittel.“
Fünfstellige Summe für den Meistertitel
Perkounig würde sich freilich auch mehr Unterstützung erhoffen: „Die Gemeinde hat Förderungen gekürzt, auch das Land und ASVÖ, Sponsoren sind wegen der Wirtschaftskrise raus. Es hat sich trotz des Erfolges auch kein zusätzlicher Sponsor gemeldet.“ Eine Meisterprämie gäbe es aber immerhin von der Kelag. „Wir erhalten fürs Viertel- und Semifinale einen Bonus, dann jeweils fürs Endspiel und den Titel – in Summe wäre das eine fünfstellige Summe. Die könnten wir ganz gut gebrauchen“, lacht der Chef.
Warum es überhaupt so gut läuft? „Auf diesem Niveau macht nur der Kopf den Unterschied. Vorige Saison haben wir viele enge Partien hergeschenkt, jetzt sind wir mental stärker, haben einen Lauf!“, sagt Perkounig.
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