Anna Andexer hat im Olympia-Sprint der Biathletinnen als Neunte aufgezeigt! Den ersten Top-Ten-Platz in Einzelrennen des ÖOC-Teams in Antholz erreichte die Tirolerin mit einer fehlerfreien Schuss- und guten Laufleistung. Ihr Rückstand auf Siegerin Maren Kirkeeide betrug 1:09,4 Minuten, die Norwegerin gewann fehlerfrei 3,8 Sekunden vor der am Schießstand ebenso makellosen Oceane Michelon. Deren französische Landsfrau Lou Jeanmonnot holte Bronze (+23,7/1) ...
Jeanmonnot hätte ohne Schießfehler in den Gold-Kampf eingreifen können, so aber wurde es ein Gold-Duell von Kirkeeide mit Michelon. Die Skandinavierin lag nach dem zweiten bzw. letzten Schießen 9,2 Sek. hinter der nicht für das Einzel berücksichtigten Michelon, hatte aber im Wissen um deren Zeit die klar bessere Schlussrunde. Die Bulgarin Milena Todorowa sorgte als Vierte fast für eine ähnliche Überraschung wie ihre Landsfrau Lora Hristowa als Dritte des Einzels.
Andexer fixierte ihren größten Karriere-Erfolg. Die 23-Jährige gilt schon länger als große rot-weiß-rote Zukunftshoffnung und bestätigte dies nun bei ihren ersten Spielen. Im Einzel war die Salzburgerin in der Höhe Südtirols bloß auf Rang 62 gekommen, fünf Fehlschüsse waren besonders in diesem Bewerb schmerzhaft. Ohne die hätte sie aber auch schon da lediglich rund eine Minute auf die Siegerin gehabt. Mit dem jetzigen Rückstand hat die ehemalige Sprint-Dritte bei Jugend-Olympia am Sonntag (14.45 Uhr) in der Verfolgung über 10 km eine gute Ausgangsposition.
Andexer mit guter Ausgangsposition für Verfolgung
„Es ist genial, dass es die Top Ten sind“, jubelte Andexer über ihr Abschneiden und hatte schon eine Devise für den nächsten Auftritt. „Mitlaufen und schießen, was ich kann. Dann ist sicher noch viel möglich in Hinblick auf den Massenstart“, für den sie auch noch das Ticket lösen könnte. „Volle Attacke, nicht zu viel überlegen. Dann schaut sicher ein gutes Ergebnis raus“, nahm sie sich vor. Der Fan-Club feuerte sie an, reist heim, wird am Sonntag aber wieder gestellt sein. „Es ist einfach eine Mega-Stimmung. Ich freue mich voll, mit Familie und Freunden feiern zu können.“
Auch ihre Landsfrauen Lisa Hauser und Anna Gandler werden in der Verfolgung dabei sein, allerdings mit weniger guten Erfolgsaussichten. Hauser verbuchte liegend und stehend je einen Schießfehler und wurde 1:50,4 Minuten zurück 30., Gandler mit einem Stehend-Fehler exakt vier Sekunden langsamer 32. Für die statt Tamara Steiner zum Zug gekommene Anna Juppe wurden es bei drei Schießfehlern 3:28,0 Minuten Rückstand.
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