Gold für Norwegen

ÖOC-Langläuferinnen in der Staffel starke Zehnte

Olympia
14.02.2026 13:45
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die österreichische Langlauf-Staffel der Frauen über 4 x 7,5 km hat sich am Samstag im Olympia-Rennen in Tesero mit Rang zehn sehr gut geschlagen. Das Quartett Teresa Stadlober und Heidi Bucher jeweils im klassischen Stil sowie Katharina Brudermann und Lisa Achleitner im Skating waren weit weg von einer Überrundung, dürfen zufrieden bilanzieren.

Der Sieg ging unerwartet an Norwegens Equipe, da die favorisierten Schwedinnen durch einen Sturz von Ebba Andersson zurückfielen.

Norwegens Heidi Weng jubelt mit ihren Kolleginnen über Gold.
Norwegens Heidi Weng jubelt mit ihren Kolleginnen über Gold.(Bild: AP)

„Sehr hektisch“
Im ersten Auftritt eines weiblichen rot-weiß-roten Langlauf-Teams bei Winterspielen seit Sotschi 2014 legte Stadlober als Startläuferin die Basis, als Vierte mit 9,9 Sek. Rückstand auf die da noch vorangelegenen Schwedinnen verlor sie aber doch etwas mehr als erhofft. „Die Runde war sehr hektisch“, sagte die Salzburgerin im ORF-Interview. „Die Verhältnisse sind sehr tief, es hat Stürze gegeben. Die Spuren brechen, das macht es nicht einfach.“ Bei vier Spuren und 19 Staffeln sei es schwierig gewesen, sich vorzuarbeiten. „Es ärgert mich, dass ich nicht vor laufen habe können.“

  Ihre Teamkolleginnen hielten sich freilich gut. Bucher verlor – auch durch den Rückfall Schwedens – nur einen Rang, hielt den Rückstand auf die dann schon in Front gelegenen Norwegerinnen mit 43,0 Sek. in Grenzen. „Es war ein richtig gutes Rennen von mir, ich habe mein Bestes zeigen können“, jubelte die erst 19-Jährige. Im freien Stil lief Brudermann ihr Tempo, fiel u.a. hinter die aufholende Doppel-Olympiasiegerin Frida Karlsson zurück und übergab als Achte (+2:15,8) an Lisa Achleitner. Die verlor noch zwei Positionen, brachte aber das erhoffte Top-Ten-Ergebnis ins Ziel (+4:49,0 Min.).

Andersson-Lapsus warf blau-gelben Favoriten zurück
Die sowohl im Skiathlon wie auch über 10 km hinter Karlsson auf Rang zwei gekommene Andersson erwischte einen ganz schlechten Tag, nach einem Sturz musste sie für einen Skiwechsel etliche Meter im Gehschritt zurücklegen. Die so danach bloß als Achte losgelaufene Karlsson machte vier Plätze gut, aber nicht viel Zeit. Für Schlussläuferin Jonna Sundling war da nicht mehr als der Vorstoß auf den Silberrang möglich, vor Finnland (+1:14,7). Gold holten mit 50,9 Sek. Vorsprung die Norwegerinnen Kristin Fosnaes, Astrid Oeyre Slind, Karoline Simpson-Larsen und Heidi Weng.

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