Stimmt schon, andere hätten seine Sorgen gern – mit seinen Maßstäben vermessen, wirft‘s aber jedenfalls eine Schlagzeile ab: Superstar Marco Odermatt verlässt Olympia 2026 ohne Goldemedaille.
Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Auf zumindest einmal Gold für Marco Odermatt hätte (und hatte) vor Beginn der Spiele in Italien wohl jeder Experte gewettet. Nach dem Riesentorlauf am Samstag steht aber fest: Der Schweizer Superstar bleibt 2026 „unvervoldet“.
Dritte Medaille
Immerhin: Riesenslalom-Silber war die dritte Medaille für den Speed-Hero bei diesen Spielen. Nur Lucas Braathen war am Samstag im RTL noch schneller.
Zuvor hatte Odermatt schon zweimal zugeschlagen: Bronze im Super-G, Silber in der Team-Kombi (ex aequo mit dem österreichischen Duo Krichmayr/Feller) und, so nebenbei, Blech, also Platz vier, in der Abfahrt. Gewiss, keine schlechte Bilanz – nur Goldene hat‘s halt keine sein sollen.
„Sehr positiv“
Im ORF-Interview gab sich Odermatt aber sehr gelöst, zufrieden, überhaupt nicht unrund. „Es ist ein sehr positives Gefühl, die heutige Medaille ist die schönste dieser Spieler“, erklärte er. Warum? „Im Super-G habe ich gewusst, wo ich die Goldene liegengelassen habe. Das war ein bisschen nervig. Aber heute habe ich einen soliden erste Lauf hingelegt – erst recht dafür, dass ich mich kaum vorbereiten konnte, sondern die letzten drei Wochen fast nur Abfahrt gefahren war.“ Und überhaupt: „Wenn Lucas nicht den Lauf seines Lebens gehabt hätte, wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen.“
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