Sekunden der Angst
Touristen retten Mutter und Kind aus eisigem Fluss
Was als Fotoausflug begann, endete in dramatischen Rettungsszenen.: In der nordwestchinesischen Region Xinjiang sind Touristen zu Lebensrettern geworden, nachdem ein kleines Mädchen in einen eisigen Fluss gestürzt war und ihre Mutter ohne Zögern hinterhersprang.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 13.30 Uhr nahe dem Huoqiu-Tal im Kanas Scenic Area in der Altay Prefecture. Nach Angaben der zuständigen Behörden hatten Mutter und Tochter eine Warnlinie am Flussufer überschritten, um Fotos zu machen.
Dabei fiel das Mädchen in das eiskalte Wasser und wurde von der starken Strömung erfasst. Die Mutter sprang sofort hinterher, um ihr Kind zu retten.
Mädchen an Kleidung aus Wasser gezogen
Aufnahmen zeigen, wie Touristen am Ufer die beiden in der Strömung entdeckten und umgehend eingriffen. Zunächst zogen sie das Mädchen aus dem Wasser, indem sie ihre Kleidung auszogen und dem Kind Halt boten. Die Mutter befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem gegenüberliegenden Ufer. Helfer riefen ihr zu, sich nicht zu bewegen.
Schnelles Eingreifen verhinderte Schlimmeres
Ein Tourist zog seinen Mantel aus, betrat nur im Kurzarmshirt das Eis und sprang auf die andere Seite. Zwei weitere Personen folgten. Gemeinsam gelang es ihnen, die Frau aus dem Wasser zu ziehen und sie anschließend sicher zurückzubegleiten.
Der Verwaltungsausschuss des Kanas Scenic Area teilte mit, dass beide dank des schnellen Eingreifens der Passanten in stabilem Zustand seien. Trotz der extremen Kälte blieben Mutter und Tochter unverletzt.








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