Teure Geschenke
Epstein-Akten bringen auch US-Top-Juristin zu Fall
Nach Bekanntwerden ihrer privaten Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verlässt die Chefjuristin Kathryn Ruemmler (54) die US-Investmentbank Goldman Sachs.
Aus der jüngsten Veröffentlichung großer Mengen an Epstein-Unterlagen war klar geworden, dass Ruemmlers Verbindungen zu ihm deutlich enger waren als zuvor bekannt.
So ging aus E-Mails unter anderem hervor, dass sie teure Geschenke von ihm erhielt und ihn in Medienfragen beriet. Zu dieser Zeit war Ruemmler als Anwältin tätig.
Anruf nach Festnahme
Das „Wall Street Journal“ entdeckte in den Unterlagen einen Hinweis darauf, dass Ruemmler zu den Personen gehörte, die Epstein unmittelbar nach seiner Festnahme anrief. Das geht aus handschriftlichen Notizen von FBI-Mitarbeitern hervor, die als Teil des Unterlagenpakets veröffentlicht wurden.
Ruemmlers Sprecherin sagte zu dem Bericht, sie habe lediglich eine berufliche Beziehung zu Epstein gehabt und nichts von seinen Verbrechen gewusst. Goldman Sachs hatte anfänglich bestritten, dass Ruemmler deswegen ihren Job verlieren könnte.
Auch Pam Bondi unter Beschuss
Justizministerin Pam Bondi sieht sich ebenfalls mit Vorwürfen konfrontiert. Ein republikanischer Abgeordneter ging sie während einer angespannten Anhörung des Justizausschusses des Repräsentantenhauses öffentlich scharf an (siehe Video oben). Kritisiert wurde vor allem ihr „Umgang“ mit den Akten.









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