Interner Bericht sorgt für Brisanz: Der Geschäftsführer des Kärntner Fußballverbandes, Richard Watzke, rät von der Errichtung der geplanten Verbands-Anlage auf dem in Ebenthal gepachteten Grundstück ab. Ein Gesamtverlust pro Jahr bis zu 169.000 Euro wäre möglich.
Der Kärntner Fußballverband pachtet mittlerweile seit heuer die Sportanlage in Ebenthal, zahlte dort auch rund 40.000 € für das vorhandene Inventar. All das mit dem möglichen Ziel, dort irgendwann die LAZ- und Auswahl-Teams, Schiris und die künftige Mädchen-AKA auf einen Standort unterzubringen – inklusive der neuen KFV-Geschäftsstelle. Die derzeitige in der Klagenfurter Stadt steht aktuell bekanntlich für 1,9 Millionen € zum Verkauf – wir haben berichtet.
Bis zu 169.000 Euro
Jetzt aber erstellte KFV-Geschäftsführer Richard Watzke für alle Präsidiumsmitglieder einen Bericht (der der „Krone“ vorliegt) – in welchem der Jurist von einer Übersiedlung klar abrät: „Meinen Berechnungen zufolge geht sich der laufende Betrieb nur mit einem jährlichen Abgang in der Höhe von 80.000 bis 119.000 € aus. Berücksichtigt man die Sanierungen der Rasen- und Kunstrasenplätze, so würde sich der Gesamtverlust pro Jahr zwischen 130.000 und 169.000 € bewegen. Wobei hier die Finanzierung der Errichtung, in welche der KFV große Teile seiner Reserven einbringen müsste, ausgeklammert ist.“
„Kein Mehrwert“
Im Gesamten sei laut Watzke also „kein Mehrwert zu erkennen.“ Auch organisatorisch sei kein Vorteil da. „All unsere Aktivitäten können wir derzeit im Stadion, in Faak und im BORG Klagenfurtabbilden.“
„Internes Papier“
KFV-Präsident Martin Mutz auf Anfrage: „Das ist ein internes Papier mit Überlegungen. Wir arbeiten am Projekt, schauen, unter welchen Parametern es sich ausgeht.“
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