Bei Wiener Linien

Eine Ehe auf Schiene: Liebe geht durch den Wagen

Wien
14.02.2026 11:00

2011 funkte es zwischen Cennet und Ahmet, 2019 führte sie ihr Berufsweg zu den Wiener Linien. Heute sind sie verheiratet, Eltern einer Tochter – und teilen nicht nur ihr Leben, sondern auch die Leidenschaft fürs Lenken von Bus und Bim. Zum Valentinstag eine Liebesgeschichte auf Schiene und Straße bei den Wiener Linien. 

Kennengelernt haben sich Cennet (30) und Ahmet (32) im Jahr 2011 – und wie sie sagen, „hat es sofort gefunkt“. Acht Jahre später nahm ihre gemeinsame Geschichte eine neue Fahrt auf. Ahmet startete 2019 als Buslenker bei den Wiener Linien. Für Cennet war das der Anstoß, selbst umzusteigen. Zum Valentinstag zeigen die Wiener Linien, wie aus einer großen Liebe auch eine gemeinsame Berufung wurde.

Cennet erinnert sich: „Bevor Ahmet bei den Wiener Linien begonnen hat, habe ich die Öffis nicht direkt wahrgenommen. Bus, Bim oder U-Bahn waren für mich seit meiner Kindheit immer ganz selbstverständlich da. Dabei gäbe es ohne die vielen Menschen, Fahrer und Lenker, keine öffentlichen Verkehrsmittel in Wien.“ Im selben Jahr begann sie die Ausbildung zur Straßenbahnfahrerin – und entdeckte ihre Begeisterung für den Job am Jostick.

Karriere auf Schiene und Straße
Heute haben sie beide Karriere gemacht. Ahmet ist Verkehrsführer und Disponent für den Busbetrieb im Norden Wiens. Cennet leitet ein Team am Bahnhof Hernals, sitzt aber weiterhin einmal pro Woche in der Straßenbahn. Selbst in der Karenz bleibt sie dem Unternehmen geringfügig treu. „Jeder Dienst ist Teil eines großen Ganzen, das die Stadt am Laufen hält“, so die junge Mutter.

Cennet und Ahmet mit ihrer kleinen Tochter am Betriebsgelände der Wiener Linien – er startete ...
Cennet und Ahmet mit ihrer kleinen Tochter am Betriebsgelände der Wiener Linien – er startete 2019 als Buslenker, sie zog im selben Jahr nach und wurde Straßenbahnfahrerin. Heute verbindet sie Familie und Beruf.(Bild: Simon Wöhrer)

Auch Ahmet gerät ins Schwärmen, wenn er über seine Frau spricht: „Ich bin schon ein paar Mal mit ihr mitgefahren und habe das sehr genossen. Mich macht es sehr stolz, meine Gattin so zu sehen.“ Auch Cennet streut ihrem Mann Rosen: „Er lenkt gern selbstbestimmt, dabei hat er stets die Sicherheit im Blick. Ich fühle mich sehr wohl, wenn ich bei ihm in den Bus einsteige.“

Respekt als Motor
Ein Rollentausch? Für Ahmet undenkbar. „Ich könnte das nicht so wie Cennet, ich brauche ein Lenkrad.“ Sie bleibt lieber auf Schienen. Doch beide wissen genau, was der andere täglich erlebt. „Mit unserer Arbeit fühlen wir uns als wichtigen Teil der Stadt. Das ist schon etwas Besonderes, die Menschen von A nach B zu bringen“, sagen sie.

Auch privat zählt für sie vor allem eines: „Man muss sich gegenseitig verstehen und über Probleme reden. Es ist im Leben nicht immer alles rosarot, aber wer einander mit Respekt behandelt, kann auch gut über alles reden. Und das ist sowieso das Wichtigste für eine gute Beziehung: reden, reden, reden.“

Bei Cennet und Ahmet zeigt sich: Manchmal geht die Liebe tatsächlich durch den Wagen – und fährt bis ins gemeinsame Zuhause.

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