Skispringerin Lisa Eder hat nach ihrem bitteren vierten Platz von der Normalschanze bei der Olympia-Premiere für die Frauen vom großen Bakken am Sonntag (18.45 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) eine zweite Chance. Für eine Medaille muss sie aber über sich hinauswachsen, denn Großschanzen sind nicht das Lieblingsterrain der Salzburgerin. Zudem hatte sie im Training mit der 141-m-Schanze in Predazzo noch ihre Schwierigkeiten.
„Ich habe noch keine Lösung gefunden. Es ist 50:50, dass ich das hinkriege“, sagte Eder. Auf Großschanzen tue sie sich generell schwer und die Olympia-Anlage liege ihr gar nicht. „Sie hat null Radius und einen extrem langen Tisch, das sind zwei Sachen, die ich überhaupt nicht mag.“
Ihre Ausgangslage sei schwierig. „Weil ich weiß, dass auf der Großen einiges fehlt. Erwartungen hab ich nicht mehr viel, mein Wettkampf, wo ich mir die größten Chancen ausgerechnet habe, ist schon vorbei.“
„Ich habe jetzt keinen Druck mehr“
Sie habe im zweiten Bewerb nichts mehr zu verlieren und könne es befreit angehen. „Natürlich habe ich jetzt keinen Druck mehr, ich kann locker reingehen in das Ganze. Die Nervosität ist jetzt für fünf Jahre aufgebraucht, da habe ich nichts mehr in mir. Vielleicht schaffe ich es, dass ich ganz locker bleibe und super Sprünge mache“, sagte Eder. Österreichs
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