Der erste Opernball-Abend von „Krone“-Adabei-Redakteurin Emily Patek hatte vieles zu bieten: Tränen, Versteckspiele und viel Glamour – ganz schön viele Eindrücke für einen Abend, die erst einmal verarbeitet werden müssen, und gleichzeitig schon Lust auf mehr machen ...
Es ist schon spannend, Teil von etwas zu sein, das man bereits das ganze Leben lang kennt und gleichzeitig doch so neu ist. Der Opernball war für mich bisher ein Fernsehabend, etwas, das ich in den sozialen Medien verfolgt habe – irgendwann hat man das Gefühl, man wüsste, wie sich das anfühlt.
Und trotzdem: Als es dann so weit war, überkam mich eine ordentliche Anspannung. Es war wie eine neue Welt, die ich für einen Abend betreten würde. Die Wochen davor hatte ich mich beruflich natürlich bis zum letzten Detail mit dem Opernball auseinandergesetzt. Doch darauf, selbst mittendrin zu sein, kann man sich nur bis zu einem gewissen Grad vorbereiten.
Geholfen hat dabei jedoch ohne Frage das richtige Outfit. Nun verstehe ich den Trubel um die richtige Kleiderwahl ein wenig besser als noch vor einigen Tagen. Viele Faktoren müssen beachtet werden: Passt die Robe zum Dress-Code? Fühle ich mich darin wohl? Zum Glück durfte ich mich auf die Expertise von Designerin Erika Suess verlassen, die genau wusste, mit welchem Outfit sie mich auf den Opernball loslassen kann.
Den Abend wollte ich mir keineswegs vorab ausmalen, sondern einfach auf mich zukommen lassen – die anfängliche Nervosität ließ bald nach. Spätestens als mein persönliches Highlight, Model Nadine Leopold in ihrer traumhaften roten Robe, die Feststiege hinauf kam. Oder dann, als Komiker Oliver Pocher mit den Fotografen den „Gute Laune“-Tanz anstimmte. Ab dem Zeitpunkt war es ein Gefühl von „Okay, ich bin da“, und eine gewisse Sicherheit erreichte mich. Zwischen Blitzlicht, Geräuschen, Gesichtern und Glamour wurde notiert, gehört, gefragt und tatsächlich auch genossen.
Doch es gibt auch einiges, das nicht zu unterschätzen ist: Die Gänge sind teilweise sehr eng und ab einer gewissen Uhrzeit ist Gedränge unvermeidlich. Außerdem ist es gar nicht so einfach, sich in der Staatsoper zurechtzufinden und nicht zu verlaufen. Auch die schmerzenden Füße am Ende der Ballnacht sind eine Sache für sich – vor allem wenn die ganze Oper nach Sharon Stone abgesucht werden muss ...
Diese ganzen Eindrücke zu verarbeiten, wird noch einige Tage dauern. Spätestens am 4. Februar 2027 bin ich aber bereit für neue. Denn da ist wieder Opernball.
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