Und Ariel ist raus

Gil behauptet: Davidstern-Video wurde manipuliert!

Society International
07.02.2026 08:51
Porträt von krone.at
Von krone.at

Immer wieder haben die Dschungelstars in den letzten zwei Wochen Gil Ofarim auf den Davidstern-Skandal angesprochen. Jetzt brach der Sänger endlich sein Schweigen – und behauptet Unfassbares! Außerdem müssen die Fans von Kreischkugel Ariel Abschied nehmen: Die Influencerin schaffte es nicht ins Halbfinale am Samstag. Da saß auch bei den Dschungelcampern der Schock tief ...

Seit Tag eins im Dschungelcamp hat Gil Ofarim zu dem Thema, das nicht nur seine Camp-Kollegen, sondern auch die Fans vor dem TV am brennendsten interessiert, geschwiegen und sich auf einen angeblichen Schweigedeal, der in Wahrheit eine Unterlassungserklärung ist, berufen. An Tag 15 am Lagerfeuer die Überraschung: Der Sänger brach sein Schweigen!

„Band nicht das Originalband“
Und wie! Denn er behauptete, dass das Beweis-Video aus dem Hotel ein Fake gewesen sei. „Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist“, schilderte er. Und weiter: „Es wurde nachgewiesen, dass von allen Kameraufnahmen mehrere Sekunden gefehlt haben. Es gab einen Zeugen, der in der Schlange stand, den ich nicht kenne, der mehrfach ausgesagt hat, er hat den Davidstern gesehen.“

Sehen Sie hier den Videoausschnitt von Gil Ofarims Fake-Video-Behauptung:

2021 sorgte ein Instagram-Video von Ofarim für Schlagzeilen: Der Musiker behauptete darin, von einem Hotelmitarbeiter eines Leipziger Hotels antisemitisch beleidigt worden zu sein. Der Mann habe ihn angeblich aufgefordert, seine Davidstern-Kette abzulegen. Der Mitarbeiter bestritt den Vorwurf und ging juristisch gegen den einstigen Teeniestar vor. Und vor Gericht war in einem Video einer Überwachungskamera des Hotels schließlich tatsächlich nicht zu sehen, dass Ofarim eine Davidstern-Kette trug.

„Nicht das Original“
Nun vertraute sich Gil am Lagerfeuer Simone Ballack an und erklärte: „Das Video, das im Umlauf ist, ist nicht das Original. Das Video, das der Digitalforensiker hatte, ist nicht das Original.“ Laut Ofarim gibt es demnach noch ein weiteres Video, auf dem der Davidstern zu sehen ist. Bzw. wurde das Video, das als Beweisstück im Prozess diente, manipuliert.

Vor Gericht hatte Gil Ofarim damals zugegeben, dass er gelogen hatte – zwei Jahre nach dem Vorfall und auf Drängen seiner Anwälte.

Simone Ballack blieb skeptisch
Ballack hingegen blieb trotz Gils Beteuerungen skeptisch: „Es ist schwierig für mich. Also Gil wirkt auf mich nicht, als würde ihm etwas leidtun. Also gar nicht, im Gegenteil, er sagt, dass alle anderen dran schuld sind. Und dass das alles gar nicht so war, und dass das alles nicht stimmt.“

Sie frage sich auch, hätte der Mitarbeiter eines Hotels tatsächlich ein Problem mit ihr als Gast, ob sie dann nicht zuerst zum Vorgesetzten des Mitarbeiters gehen oder andere Wege einschlagen würde. „Und nicht direkt in den nächsten zwei Minuten losgehen und ein Video in die Welt raushauen.“

„Manipulation nicht denkbar“
Tatsächlich stehen Gil Ofarims Aussagen im klaren Widerspruch zu den Erkenntnissen aus dem Strafverfahren vor dem Landgericht Leipzig. Im Prozess wurden die Überwachungsaufnahmen aus der Hotellobby mehrfach detailliert ausgewertet. Unter anderem wurde eine Nachstellung durch die Polizei, in der ein Beamter eine Davidstern-Kette trug, zum Vergleich hinzugezogen.

Ofarims Verteidigung verwies damals schon, wie auch jetzt wieder in einem Instagram-Posting, auf ein technisches Zeitloch von wenigen Sekunden. Ein Sicherheitstechniker unterstrich beim Prozess jedoch: „Eine Manipulation ist nicht denkbar.“ 

Gil muss nur 20.000 Euro Schmerzensgeld zahlen
Warum Ofarim gerade jetzt sein Schweigen bricht? Fix ist, bislang hatte er sich immer auf eine angebliche Verschwiegenheitserklärung bezogen. Die es laut des Anwalts des Leipziger Hotelmitarbeiters so nicht gibt, wie dieser in einem Statement ausrichten ließ. Bei dem ominösen Schweigedeal handelt es sich demnach um eine Unterlassungserklärung, dass der Sänger die Vorwürfe nicht wiederholen darf.

Und noch etwas stellte der Anwalt des Hotelmitarbeiters klar: Das Schmerzensgeld für seinen Mandanten beträgt nicht 40.000 Euro, wie Ofarims Anwalt diese Woche erklärt hatte, sondern lediglich 20.000 Euro. Das bestätigte Ofarims Anwalt später auch auf Instagram, wo es hieß: „Kurze Richtigstellung der unterschiedlich kursierenden Geldbeträge, die Gil Ofarim bezahlen muss: Zivilrechtlich hat man sich schlussendlich auf 20.000 Euro Schmerzensgeld geeinigt – ursprünglich waren 40.000 Euro gefordert.“ 

Sehen Sie hier das Posting von Dr. Alexander Stevens, Gil Ofarims Anwalt:

Gil entschuldigte sich bei Leipzig
Anfang der Woche hatte sich Ofarim schon einmal überraschend zum Davidstern-Skandal geäußert und sich unter anderem bei den Bürgern der Stadt Leipzig entschuldigt. „Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, aber der Vorfall und alles, was ich dazu sagen darf, hatte nie etwas mit der Stadt Leipzig zu tun“, sagte Ofarim in der RTL-Show.

„Das hatte nie etwas mit dem Bundesland Sachsen zu tun und es sollte nie so rüberkommen. Wenn dem so ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig.“

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