„Kinder brauchen weiterhin echte soziale Erfahrungen, Spiel und Gespräche für eine gesunde Entwicklung.“
Es könnte eine Experten-Meinung in der Debatte rund um Social-Media-Verbote für Kinder sein. Der Satz stammt allerdings von ChatGPT – und ist eine Warnung vor sich selbst. „Künstliche Intelligenz sollte für Kinder reguliert werden“, fordert der Textbot in einem „Interview“ (wenn man es so bezeichnen mag) über sein eigenes Gefahrenpotenzial.
Wenn jetzt also Verbote von Instagram & Co. eingeführt werden, dann müsste diese technologische Revolution, die unser aller Leben mehr und mehr verändern wird, gleich mitgestaltet werden. „Aber klüger, differenzierter und früher, als es bei Social Media getan wurde.“ Gerade für die Kleinsten, die in dieser neuen künstlichen Welt aufwachsen.
Von Verboten hält die Denkmaschine allerdings wenig. Schließlich hat sie ja durchaus ihre Vorteile – und mit denen sollte man auf jeden Fall umzugehen lernen. Allerdings glauben Kinder und Jugendliche leicht, einem echten Chat-Partner gegenüberzusitzen, einem „Freund“, der sie versteht, sie „emotional“ begleitet und schwere Entscheidungen für sie trifft. Eine soziale Erfahrung, die eben keine ist, gibt ChatGPT zu. Genau dafür braucht es technische Schutzmechanismen, die – O-Ton – keine „Hexereien“ sind. „Wenn wir KI für Kinder nicht gestalten, gestaltet sie Kinder für uns.“ Klingt fast wie eine Drohung von jemandem, der es wissen muss . . .
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