Der Wirtschaftsstandort Kärnten und die kommende Wahl stehen bei der ÖVP im Fokus. LH-Vize Martin Gruber setzt auf „klare Prioritäten“, das Flughafenurteil bereitet ihm keine Sorgen.
Der Wirtschaftsstandort Kärnten hat, so wie andere, stark unter den Krisen der vergangenen Jahre gelitten. „Wir müssen ihn stärken. Dafür braucht es klare Prioritäten und entschlossenes Handeln“, betont Landesvize Martin Gruber (VP) bei der Präsentation der Arbeitsschwerpunkte für das heurige Jahr.
Flughafen soll entwickelt werden
Ein wichtiger Standortfaktor ist trotz turbulenter Entwicklungen weiter der Klagenfurter Flughafen. „Wir bekennen uns klar dazu, diesen weiterzuentwickeln“, erklärt Gruber. „Und das Ziehen der Call-Option war richtig, weil Lilihill schlecht für den Flughafen war. Ich würde diese Entscheidung jederzeit wieder treffen.“
Bei der positiven Entwicklung verweist Gruber auf laufende Projekte, Sorgen über die Rechtssicherheit weist er zurück: „All das ist von dem Urteil des Handelsgerichts nicht betroffen. Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt bekennen sich zum Flughafen.“
„Klagenfurt schöpft Potenzial nicht aus“
Mit Blick auf die Landeshauptstadt sieht der VP-Chef allerdings Handlungsbedarf. „Kärnten braucht Zugpferde, aber Klagenfurt schöpft sein Potenzial nicht aus“, kritisiert Gruber. „Klagenfurt sollte eine Headquarter-Funktion ausüben, könnte mit erfolgreichen Projekten auf die umgebenden Regionen abstrahlen.“
In den anderen Bezirken und Gemeinden soll verstärkt auf Kooperationen und interkommunale Projekte gesetzt werden: „Die Zeit des Kirchturmdenkens muss vorbei sein. Nur so machen wir Kärnten vom schönsten zum stärksten Bundesland.“
VP-Landesgeschäftsführer Markus Keschmann richtet seinen Blick schon ins kommende Jahr: „In 390 Tagen wird in den Gemeinden gewählt, wir gehen mit 48 Bürgermeistern ins Rennen.“ Die VP plant „132 individuelle Kampagnen“ und will mehr Dialog setzen: „Die Kärntner können auf martingruber.jetzt/umfrage Vorschläge einbringen.“
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