Atemschutztrupps

100 Feuerwehrleute bei Großbrand in Lackieranlage

Kärnten
03.02.2026 22:53
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

100 Einsatzkräfte von Villacher Feuerwehren standen im Einsatz: Im Stadtgebiet war es in einer Lackieranlage zu einem Großbrand gekommen. Ohne Atemschutz ging in den Dämpfen gar nichts!

Die Sirenen schrillen Dienstag kurz nach 18 Uhr in Villach: In einem metallverarbeitenden Industriebetrieb im Stadtgebiet ist ein Brand ausgebrochen. Die Hauptfeuerwache Villach sowie die Freiwilligen Feuerwehren Pogöriach und St. Martin rücken also zum Einsatz in der Lackierbox in einer Werkshalle aus und müssen einen ausgedehnten Brand auch schon in den angrenzenden Lacklagerräumen feststellen.

„Erste Löschversuche wurden bereits vor unserem Eintreffen durch die Mitarbeiter durchgeführt. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung mussten diese den betroffenen Bereich jedoch rasch verlassen“, berichtet Einsatzleiter Harald Geissler, der Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Ein Atemschutztrupp der Hauptfeuerwache beginnen, die Flammen im Inneren der Halle zu bekämpfen. Über eine Löschleitung wird der Brand direkt in der Lackieranlage bekämpft. Zusätzliche Atemschutztrupps sollen eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindern.

Aufgrund der hohen Brandlast durch Lacke und Lösungsmittel sowie der starken Rauchentwicklung werden über die Feuerwehrleitstelle weitere Kräfte angefordert. Die Freiwilligen Feuerwehren Fellach, Wollanig und Vassach rücken zur Unterstützung an – mit zusätzlichen Atemschutzträgern.

Zitat Icon

Um die brennenden Lacke in den Lagerräumen wirksam abzulöschen, wurde zusätzlich ein Löschangriff mit Schaum angeordnet.

Einsatzleiter Harald Geissler

Mit Drehleiter und Hubsteiger
Der Dachbereich wird über die Drehleiter kontrolliert, um auch dort ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Über den Hubsteiger erfolgen ebenfalls Löschangriffe.

Mit der Wärmebildkamera werden Bauteile sorgfältig überprüft, um etwaige weitere Glutnester zu entdecken und bekämpfen zu können. Ein Großlüfter sowie mehrere Hochleistungslüfter sorgen dafür, dass die giftigen Rauchgase aus der Halle gedrückt werden.

Nach rund zwei Stunden intensiver Löscharbeiten kann schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Nachlöscharbeiten sowie weitere Kontrollen nehmen noch einige Stunden in Anspruch. Die örtlich zuständige FF St. Martin übernimmt die Brandwache.

Die Kriminalpolizei Villach sucht nach der Brandursache.

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