Dieser Transfer könnte Einfluss auf gleich drei ÖFB-Legionäre haben. Durch die Verpflichtung von DFB-Juwel Brajan Gruda erhält der Konkurrenzkampf bei RB Leipzig neue Brisanz. Ausgerechnet vor der WM könnte einer von drei ÖFB-Legionären dadurch seinen Stammplatz verlieren.
Am Montag brachten die Leipziger den durchaus überraschenden Transfer über die Bühne. Nach der Verletzung von Mittelfeld-Juwel Assan Ouedraogo hat man nochmal reagiert und mit Gruda eines der größten deutschen Talente aus Brighton ausgeliehen.
Was bei vielen Fans für Begeisterung sorgte und als Transfer-Coup gefeiert wurde, dürfte bei drei ÖFB-Kickern für weniger gute Stimmung sorgen, wie die „Bild“ berichtet. Immerhin könnte Gruda sowohl eine Alternative für Christoph Baumgartner, Xaver Schlager und Nicolas Seiwald sein.
Trifft es stattdessen doch einen Shootingstar?
In deutschen Medien wird spekuliert, dass Gruda vor allem für Baumgartner zur Gefahr werden könnte. Der 26-Jährige spielte zwar eine starke Hinrunde, blieb in der Rückrunde aber noch ohne Torbeteiligung. Gruda fühlt sich zudem als Zehner äußerst wohl.
„Gerade die Verletzung von Assan Ouedraogo hat nicht nur ihm, sondern auch uns wehgetan. Als wir erfahren haben, dass es eine Möglichkeit bei Brajan Gruda gibt, waren wir Feuer und Flamme“, erklärte RB-Manager Marcel Schäfer bei der Vorstellung des Juwels. Eine Ansage, bei der dann wohl eher Seiwald und Schlager die Ohren spitzen dürften.
Denn auch auf der zentralen Position kann Gruda zum Einsatz kommen – wäre er als Ouedraogo-Ersatz eingeplant, würde er diese Position bekleiden. Für das ÖFB-Team wären alle Optionen so kurz vor der WM ein Rückschlag. So gibt es die Hoffnung, dass es vielleicht doch stattdessen einen Shootingstar erwischt. Denn Gruda könnte auch Edel-Talent Yan Diomande auf der rechten offensiven Seite ersetzen.
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