Stichwahl geschlagen

Claus Faller ist der neue Bürgermeister von Gmünd

Kärnten
01.02.2026 17:15

Nun ist auch die Stichwahl geschlagen! Die Gmünder (Kärnten) wurden heute, Sonntag, erneut zur Wahlurne gebeten. Die Mehrheit entschied sich für Claus Faller, der somit weiter die Geschäfte der Künstlerstadt leitet. 

Jubel bei den Blauen! Claus Faller braucht den Bürgermeistersessel nicht zu verlassen! Der 59-Jährige, der bisher die Geschäfte von Gmünd interimistisch leitete, weil sein Vorgänger Josef Jury bei einer Gemeinderatssitzung plötzlich den Rücktritt bekannt gegeben hat, wurde am Sonntag zum Stadtchef gewählt – mit 59,4 Prozent. Das bedeutet: die Blauen mit der Liste Josef Jury (LJJ) bleiben in der Künstlerstadt weiter an der Spitze.

Der Bundesheer-Bedienstete ging mit Sylvia Petschar von den Roten in die Stichwahl. Wie auch bei den vorherigen Wahlen schaffte es die SPÖ in der Oberkärntner Gemeinde zwar in die Stichwahl, das Zepter des Bürgermeisters hatte schlussendlich aber immer die blaue Partei mit Stadtchef Josef Jury in der Hand.

So wurde gewählt ...
Und so wählten 918 Wahlberechtigte Faller zum Bürgermeister. Petschar erhielt 627 Stimmen mit 40,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,9 Prozent. 

Zum Wahlergebnis gratulierte auch Kärntens FP-Chef und Mühldorfs Bürgermeister Erwin Angerer, der seinem Parteikollegen am Sonntag einen Besuch in Gmünd abstattete. „Wir freuen uns natürlich sehr! Für mich war es nicht unbedingt eine große Überraschung, aber es ist eine schöne Bestätigung. Wenn zwei Drittel der Bevölkerung hinter dir stehen, heißt das schon was“, so Angerer, der mit seinen Parteikollegen Sonntagabend auf das Ergebnis anstieß. 

„Ein tolles Ergebnis!“
Auch Faller zeigt sich mehr als zufrieden: „Es ist ein tolles Ergebnis. Der Wähler hat wie immer recht und in diesem Fall auch.“

„Aber ein großer Dank gebührt auch meinem Vorgänger Josef Jury – der hat gute Vorarbeit geleistet. Ich freue mich auf diese neue Ära!“, so Faller.

Für Sylvia Petschar ist es politisch vorerst zu Ende. „Es war eine sehr herausfordernde Zeit, ich bin ja auch ein kompletter Neuling in der Politik. Dennoch möchte ich mich bei allen, die mich unterstützt haben, bedanken.“ Ob die Lehrerin im kommenden Jahr zur Gemeinderatswahl antritt, sei noch ungewiss. 

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