Mit Spannung wird die nächste neue Produktion des Ensembles TANZ Linz erwartet: Jeroen Verbruggen – der belgische Choreograph ist für starke, sinnliche Deutungen klassischer Stoffe bekannt – inszeniert „Amor & Psyche?“ im Musiktheater Linz. Am Samstag, 31. Jänner, ist die Premiere.
„Eine Frau sucht, was sie liebt“, bringt es Jeroen Verbruggen auf den Punkt. Der belgische Choreograph inszenierte bereits im Jahr 2022 für das Nationaltheater Mannheim den antiken Mythos von Amor und Psyche, in dem die Liebe siegt. Nun kommt das Stück ans Linzer Musiktheater.
Für Linz hat er es allerdings in Teilen neu kreiert, so sind zwei Tänzer mehr zu sehen: „Insgesamt performen 16 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne“, sagt er. Weil Verbruggen für intensive Bewegungsbögen, für starke Bilder und Aussagen bekannt ist, prophezeit er augenzwinkernd „einen Marathon“ für die Tänzer: „Eine intensive Suche nach der Liebe! Im Mittelpunkt steht eine Frau im Museum, vielleicht im Louvre, sie sucht nach den Momenten, die sie berühren, die ihr eine Freude machen. Es geht um Gefühle!“, betont er.
Ein bildhafter Bewegungsbogen
Der Hauptpart – die Figur der Psyche – ist auf zwei Tänzerinnen gesplittet, während Amor von unterschiedlichen Tänzern in bestimmten Szenen verkörpert wird. Was das Stück aus dem Jahr 2022 auch gegenwärtig macht: „Das Ensemble von TANZ Linz konnte die eigenen Gefühle in die Choreografie einbringen.“
Musik mit amerikanischer Klassik
Verbruggen hat die Musikpartitur selbst zusammengestellt, er wählte Stücke aus der amerikanischen Klassik; man wird Werke u.a. von Charles Ives oder Lukas Foss hören. „Flöte und Cello treten als Soloinstrumente hervor“, sagt Ingmar Beck, der das Bruckner Orchester dirigieren wird. Die Kostüme von Emmanuel Maria haben moderne Schnitte, aber auch antike Referenzen.
Insgesamt ein spannendes Projekt von TANZ Linz, das mit Neugierde erwartet wird. Denn Tanzpremieren sind selten. Die „Krone“ wird die Premiere am Samstag besuchen und davon berichten.
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