„Improvisation ist Gleichberechtigung!“, ist Kajsa Boström überzeugt. Die Dirigentin aus Schärding leitet das Theater INNklusiv, das nun das neue Stück „Die andere Seite“ vorstellt. Es ist das sechste Projekt des inklusiven Ensembles, das schon bei der Kultur EXPO begeisterte.
„Menschen zusammenzubringen ist meine große Leidenschaft“, gesteht Kajsa Boström. Die Musikerin und Dirigentin aus Schweden lebt seit vielen Jahren im Innviertel und leitet das Theater INNklusiv in Engelhartszell: „Amateure mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten in diesem Ensemble zusammen.“ Bisherige Projekte waren u.a. „Die Sauwald Story“ (2022) und „Alles Anton!“, ein Stück für die Kultur EXPO Anton Bruckner im Jahr 2024.
Nun das nächste Projekt
„Wir haben uns Alfred Kubin vorgenommen, das war naheliegend, da er ja im Innviertel gelebt hat“, sagt Boström. Frei nach dem Roman „Die andere Seite“, den der legendäre Maler 1909 veröffentlicht hatte, wurde aus Theater-Improvisationen ein Stück entwickelt.
Improvisierte Szenen sind Ausgangspunkt
„Improvisation gibt allen die gleichen Chancen, man muss weder lesen können noch etwas auswendig lernen. Diese Methode schafft Gleichberechtigung.“ Der neue Inhalt kreist um die Welt der Phantasie. „Wir werden uns damit befassen, wie man Wunschträume erfüllen und Albträume besänftigen kann und der Phantasie so viel Platz einräumen, damit sie uns Auswege aus verzwickten Situationen zeigt.“
In der Produktion arbeitet man mit den Andorfer Chören und dem Blasmusikverband zusammen. Die Premiere ist am Sonntag, 1. Februar, ab 17 Uhr in der Landesmusikschule Münzkirchen. Weitere Vorstellungen gibt es in Andorf (28.2.), Schärding (21. 3.), Wernstein (30. 5) und Engelhartszell (25.6.).
Übrigens: Kajsa Boström wird beim traditionellen Festakt des Brucknerfestes das OÖ Jugendsinfonieorchester dirigieren (13. 9.).
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