Erschütternde Vorwürfe

Ex-Pfleger könnte über 100 Menschen getötet haben

Ausland
22.01.2026 12:53
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein wegen zehnfachen Mordes angeklagter ehemaliger deutscher Pfleger könnte in Aachen für mehr als 100 weitere Todesfälle verantwortlich sein.

Der ehemalige Pfleger war bereits im November 2025 vom Aachener Landgericht wegen zehnfachen Mordes und 27-fachen Mordversuchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts hatte er Patienten auf einer Palliativstation in Würselen bei Aachen tödliche Injektionen verabreicht.

Weitere Exhumierungen durchgeführt
Es gebe jedoch eine hohe Zahl an weiteren „Verdachtsfällen“, teilte die Aachener Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts am Donnerstag mit. Es habe bereits 27 Exhumierungen im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegeben. Etwa 30 stünden noch aus. Der Deutsche arbeitete seit 2020 in der Klinik.

Der ehemalige Pfleger war bereits im November 2025 vom Aachener Landgericht wegen zehnfachen Mordes und 27-fachen Mordversuchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts hatte er Patienten auf einer Palliativstation in Würselen bei Aachen tödliche Injektionen verabreicht.

Bei einigen Patienten probierte er es wohl mehrfach
Die Staatsanwaltschaft geht von Mord aus niedrigen Beweggründen aus. Als Motiv nimmt sie an, dass der Deutsche ruhige Nachtschichten und wenig Aufwand mit den Patienten haben wollte. Bei einigen Patienten soll der Krankenpfleger mehrere Versuche unternommen haben, um sie zu töten. 

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