In bewegten Zeiten wie diesen wächst die Sehnsucht nach Beständigkeit, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Authentizität. Das zeigt sich auch bei den heurigen Ballmode-Trends.
Auch wenn Bälle weniger werden, sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Gastronomie, Friseure, Juweliere und vor allem die Modebranche. Schließlich gehört zu einem gelungenen Auftritt auch die passende Robe. Doch welche Farben liegen heuer im Trend?
„Neben Beeren-, Blau- und Brauntönen, dominieren edle, zeitlose Farben wie Nude, Champagner, Salbei, Rosé und Nachtblau. Sie stehen für Beständigkeit, Nachhaltigkeit und Individualität, also Werte, die sich auch im aktuellen Zeitgeist widerspiegeln“, erklären Modeschöpferin und Haute-Couture-Preis-Gewinnerin Elke Acs aus Loipersdorf-Kitzladen und Claudia Kellner von der Parndorfer Boutique „Einmal Prinzessin“.
Auf jedem Ball ein Hingucker
Kann man in Kellners Abendkleidersalon Modelle bereits ab 277 Euro erschwingen, ist man in Acs’ Atelier ab 1000 Euro mit dabei. „Wer sich in Zeiten der Teuerung ein hochwertiges Kleid leistet, trägt es gleich auf mehreren Bällen. Durch Styling, Accessoires und kleine Änderungen lässt sich ein Kleid immer wieder neu inszenieren“, sagt Kellner. Aber kann man mit der Opernballrobe auch beim Feuerwehrball antanzen? „Warum nicht? Man lässt einfach die Tüllröcke weg oder nimmt die Schleppe ab, sofern vorhanden“, meint Acs.
Zeig mir dein Kleid, und ich sage dir, wie du tickst
Ein Kleid verrate auch viel über seine Trägerin – etwa, ob sie sich romantisch, stark oder verspielt fühlen will – und, ob sie Mut hat. „Es gibt nur wenige Damen, die sich etwas trauen. 80 Prozent der Burgenländerinnen schwimmen lieber mit der breiten Masse. Daher empfehle ich jeder Kundin bei der Ballkleidwahl zumindest figurbetonte Schnitte. Egal ob großer Busen, kleines Bäuchlein oder breiter Hintern: Zeigen Sie selbstbewusst Ihre Vorzüge anstatt sie als Makel zu empfinden und zu kaschieren.“
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