Gefährliche Szenen spielten sich am späten Samstagabend im Tiroler Unterland ab: Ein offensichtlich beeinträchtigter Autolenker raste auf Polizisten zu, die ihn aufhalten wollten. Eine Polizistin konnte sich nur durch seinen Sprung zur Seite retten. Der Verdächtige – ein Einheimischer (57) – konnte letztlich nur durch eingerichtete Straßensperren gestoppt werden.
Kurz nach 22 Uhr wurde eine Polizeistreife auf die B170 Brixentalstraße beordert, nachdem eine Meldung über einen Autolenker mit auffälliger Fahrweise im Bereich zwischen Hopfgarten und Wörgl eingegangen war.
Lebensgefährliches Manöver
Die Beamten konnten das Auto rasch ausfindig machen. Doch als sie den Lenker im Bereich Bahnhofstraße in Hopfgarten anhalten wollten, fasste dieser eine Entscheidung, die beinahe katastrophale Folgen gehabt hätte.
Eine Polizistin musste sich mit einem Sprung zur Seite retten, um nicht vom Pkw erfasst zu werden.
Ermittler von der Polizei
Der zunächst noch unbekannte Autofahrer raste auf die Beamten zu, um sich einer Kontrolle zu entziehen. „Eine Polizistin musste sich mit einem Sprung zur Seite retten, um nicht vom Pkw erfasst zu werden“, schildern die Ermittler die dramatischen Szenen.
Straßensperren eingerichtet
Die Beamten forderten daraufhin Verstärkung an. Letztlich verfolgten zwei Polizeistreifen den flüchtenden Pkw-Lenker auf der B170 über den Glantersberg, während zwei andere in der Klechsau Straßensperren einrichteten. Dort konnte das Auto schlussendlich gestoppt werden.
„Er verweigerte Alkomattest“
„Der Lenker, es handelt sich um einen 57-jährigen Österreicher, wies eine augenscheinliche Beeinträchtigung auf. Er wurde festgenommen“, so die Ermittler weiter. Einen Alkotest habe er verweigert. Verletzt wurde zum Glück niemand. Entsprechende Anzeigen erfolgen nach Abschluss der Erhebungen.
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