Verkauf ist durch

Insolventes Wiener Grand Hotel wird jetzt spanisch

Wien
16.01.2026 14:40

Das Gericht genehmigte den jetzt Verkauf der insolventen 5-Sterne-Luxusherberge. Der bisherige Eigentümer, Austro-Scheich Al Jabber, will dennoch nicht aufgeben und klammert sich an einen Strohhalm. 

Die spanische Hotelgruppe Hotusa darf das insolvente Wiener Grand Hotel an der Ringstraße erwerben. Das Oberlandesgericht bestätigte eine entsprechende Entscheidung des Handelsgerichts. Der Verkauf ist damit rechtskräftig, der langfristige Weiterbetrieb der Luxusherberge sei damit sichergestellt, heißt es bei beteiligten Rechtsanwälten. Kaufpreis: geheim. Er soll bei kolportierten 90 Millionen Euro liegen. 

Bisheriger Eigentümer war der austro-saudischen Investor Mohamed Bin Issa Al Jaba. Der „Scheich“, so sein Spitzname, stemmte sich juristisch gegen die Veräußerung – wir berichteten.

Selbst jetzt klammert er sich an einen Strohhalm. „Das Verfahren war überhastet und ließ keinerlei realistische Möglichkeit, eine Refinanzierung auf den Weg zu bringen. Deshalb werde ich ein Rechtsmittel einlegen, um eine umfassende rechtliche Prüfung zu erreichen.“ Der Verkauf der angrenzenden Ringstraßengalerien ist hingegen noch nicht abgeschlossen.

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