Nachdem die FPÖ in Waidhofen an der Ybbs (Niederösterreich) die kostümierte Ehrenerklärung des Bürgerlisten-Mandatars nach dessen Nazi-Sager nicht akzeptiert hatte, konterte der Lokalpolitiker jetzt – mit gleich vier neuen Aufnahmen!
Im Sakko, oben ohne, als Frau und als Katze – Bürgerlisten-Stadtrat Martin Dowalil aus Waidhofen an der Ybbs legt im Streit mit der FPÖ noch einmal nach. „Krone“-Leser kennen die Geschichte: Nach einem Nazi-Sager des Mostviertlers gegen Landtagsabgeordneten Alexander Schnabel wurde Dowalil verklagt. Neben einer Strafzahlung musste er auch auf Forderung der Freiheitlichen eine Ehrenerklärung auf Facebook veröffentlichen.
Anwaltsbrief nach Video
Der Lokalpolitiker tat dies, wie berichtet, am Rosenmontag in seinem kunterbunten Faschingskostüm. In einem Anwaltsbrief rief die FPÖ Dowalil jetzt auf, noch einmal ein seriöses Video zu veröffentlichen.
Gleiche Worte, andere Optik
Dieser Aufforderung kam der Bürgerlisten-Chef aber nur bedingt nach. Er veröffentlichte Montagabend im Anschluss an die Gemeinderatssitzung nämlich gleich vier Aufnahmen. Ident sind sie nur im gesprochenen Wort, optisch unterscheiden sie sich jedoch gewaltig. „Ich wollte es mit einem Augenzwinkern machen und weiß, dass es die FPÖ auch ein bisschen ärgert“, schmunzelt Dowalil . Also filmte er sich ohne Shirt und mit Frauen-Perücke. Auch Kater „Fredi“ durfte für eine Aufnahme herhalten.
Immerhin: Eine seriöse Aufnahme im Sakko gibt es auch. „Da ist für alle etwas dabei. Die Regenbogen-Kapitänsschleife von St. Pauli musste aber auf jedem Video vertreten sein“, erklärt Dowalil mit einer Spitze gegen die FPÖ.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.