Am 12. Februar heißt es in der Wiener Staatsoper wieder „Alles Walzer“. Schon am Freitag wurden alle Details zum diesjährigen Opernball enthüllt. Die Gäste dürfen sich auf Broadway-Feeling und echte Designer-Träume freuen.
Prominent besetzt ist die künstlerische Eröffnung, die heuer auch Broadway-Feeling in das Haus am Ring bringt. Das Orchester der Wiener Staatsoper spielt unter der musikalischen Leitung von Dirigent Pablo Heras-Casado, es singen die Opernstars Pretty Yende und Benjamin Bernheim.
Abwechslungsreiches Programm
Auf dem Programm stehen der „Walzer Nr. 2“ aus der Suite für Varieté-Orchester von Dmitri Schostakowitsch, „Tonight“ und „Maria“ aus Leonard Bernsteins legendärer West Side Story, außerdem „Art is calling for me“ aus The Enchantess von Victor Herbert sowie „Brindisi (Libiamo ne‘ lieti calici)“ aus Giuseppe Verdis La traviata.
Den Auftakt mit der Fanfare gibt erneut das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Markus Henn.
Funkelnde Kostüme
Eine funkelnde Überraschung gibt es auch bei der Performance des Wiener Staatsballetts. In einer Neukreation von Choreografin Jessica Lang werden die Stars des Staatsballetts in Kostümen von Giorgio Armani über das Parkett wirbeln.
Zu sehen gibt es den „Carousel Waltz“ aus Carousel von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II, insgesamt tanzen 32 Mitglieder der Compagnie.
Außerdem spielt das Wiener Opernball Orchester unter der Leitung von Andreas Spörri, und bereits zum sechsten Mal ist die Tanzschule Santner für die Choreografie des Jungdamen- und Jungherrenkomitees verantwortlich.
Funkelndes Swarovski-Diadem
Und wie jedes Jahr seit 1956 sorgt auch dieses Jahr wieder Swarovski dafür, dass die Debütantinnen bei der Eröffnung ganz besonders schön funkeln werden.
Über 350 Kristalle verzieren die diesjährige Tiara in Baguette-, Marquise- und Rundschliff. Außerdem wurden 14 schwarze Kristalle verarbeitet.
Global Creative Director Giovanna Engelbert integrierte zum 130-Jahre-Jubiläum des Kristall-Unternehmens das Schwanen-Emblem der Firma ins Design des Debütantinnen-Krönchens. Die diesjährige Tiara soll ein „strahlendes Symbol der Schönheit und Liebe“ sein.
Opernball tut auch Gutes
Auch heuer setzt der Wiener Opernball durch die Unterstützung von „Österreich hilft Österreich“ mit einem Aufschlag auf Tickets und Konsumation am Ball ein Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität. Auch die Versteigerung des Opernball-Sujets von Arnulf Rainer kommt „Österreich hilft Österreich“ zugute.
Weichselbraun, Vogl und Knoll berichten live
Für all jene, die keine Tickets für den Opernball ergattert haben, ist auch in diesem Jahr wieder der ORF am „Ball der Bälle“ im Einsatz. Von der Ankunft der Gäste und ihrem Einzug auf der Feststiege über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille: Das TV-Publikum erlebt ab 20.15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper.
Durch den diesjährigen Opernball-TV-Abend führt mit Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Koll ein bewährtes Moderationstrio. Für pointierte Kommentare sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.
Als Gast-Moderatorinnen mit dabei sind Silvia Schneider und Marion Benda, Leona König wird außerdem Zuspieler mit jungen Talenten liefern.
Teures Opernball-Vergnügen
Ein Abend beim Wiener Opernball bleibt übrigens ein kostspieliges Vergnügen. Tickets kosten 2026 410 Euro und sind damit um 15 Euro teurer als im Vorjahr. Ein Tischplatz kostet 640 Euro.
Auch die Logenpreise steigen: Für eine Rangloge werden 26.000 Euro fällig, die Bühnenloge bleibt bei 15.000 Euro, die Premium-Bühnenloge bei 19.000 Euro. Voraussetzung für eine Loge ist weiterhin eine Donatorschaft der Wiener Staatsoper, die jährlich rund 30.000 Euro kostet. Ein Sitzplatz, von dem aus man zuschauen kann, kostet von 100 bis 250 Euro.
„Opernball Schaumrolle“ mit echtem Goldstaub
Den Glanz des Wiener Opernballs gibt es heuer auch für zu Hause: Pünktlich zum Höhepunkt der Ballsaison bringt Konditor Karl Guschlbauer eine neue Spezialität auf den Markt – die „Opernball Schaumrolle“. Der als „Schaumrollenkönig“ bekannte Unternehmer setzt dabei auf hochwertige Zutaten wie Butter-Blätterteig und Schaum mit echter Bourbon-Vanille.
Für den besonderen Auftritt wird das 140 Gramm schwere Gebäck mit echtem Goldstaub veredelt. Guschlbauer, der täglich rund 1,2 Millionen Punschkrapfen produziert und in 21 Länder exportiert, widmet dem Opernball damit ein essbares Denkmal.
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