Eine wilde Verfolgungsjagd spielte sich nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Villach ab. Einem Polizeihund gelang es, einen Täter zu stoppen. Ein weiterer Einbrecher ist nach wie vor auf der Flucht!
Mit Schmuck und einem iPad konnten vorerst unbekannte Täter Montagabend, um 20.25 Uhr, aus einem Einfamilienhaus in Villach Warmbad-Judendorf flüchten. Die Unbekannten durchwühlten dort sämtliche Räume.
Das bemerkten die Wohnungsbesitzer, als sie nach Hause kamen, und schlugen sofort Alarm. „Weil nicht auszuschließen war, dass sich die Täter noch im Haus befinden, wurde dieses gemeinsam mit einem Polizeihund durchsucht“, gibt die Polizei Dienstagfrüh bekannt.
Fußspuren führten jedoch zu einem nahegelegenen Vereinslokal, wo die Tür des Lokals offen stand. Doch auch dort verlief die Suche erfolglos. Eine Polizeistreife wurde jedoch auf ein Auto mit französischem Kennzeichen in der Nähe des Tatortes aufmerksam und wollte dieses anhalten.
Doch der Lenker ergriff sofort die Flucht in Richtung Villach-Lind. Mehrere Polizeistreifen nahmen die Verfolgung auf: In der Vassacherstraße kam das flüchtende Auto aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit und riskanten Fahrweise von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.
Hund „Face“ stoppte Täter
Zwei Insassen stiegen aus und flüchteten zu Fuß weiter. Nach kurzer Verfolgung wurde einer der beiden, ein 56-jähriger rumänischer Staatsbürger, vom Polizeidiensthund „Face“ zu Boden gestoßen und konnte in Folge vom Polizeidiensthundeführer festgenommen werden. Auf seiner Flucht ließ der Täter eine rote Tasche mit Diebesgut fallen.
In dieser Tasche befanden sich mehrere Schmuckstücke, die aus dem Einfamilienhaus gestohlen wurden. In der Nähe des Fluchtfahrzeugs wurde das gestohlene iPad aufgefunden.
Ein Täter weiter auf der Flucht
Doch dem zweiten Täter gelang die Flucht, er ist spurlos verschwunden. Nach wie vor läuft die Suche. Bei der Großfahndung standen zwei Polizeihundestreifen, eine SIG Streife, Kriminalbeamte, eine Polizeidrohne und acht Polizeistreifen mit insgesamt 30 Beamten im Einsatz.
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