Raucher aufgepasst: Die Zigarettenpreise steigen heuer schon früher. Denn im Februar hebt die Regierung bereits die Tabaksteuer an. Hersteller JTI erhöht als Reaktion den Preis für eine Camel-Packung um 30 Cent. Konkurrent Philip Morris verteuert seine Sorten ab 2. Februar um zehn bis 20 Cent. Damit kostet die populärste Marke Österreichs, Marlboro, erstmals sieben Euro.
Hersteller JTI nimmt die kommende Steueranhebung zum Anlass, die Preise für die Sorte Camel um 30 Cent von 6,50 Euro auf 6,80 Euro pro Packung zu erhöhen. Die meistverkaufte Konzernmarke Winston bleibt vorerst gleich im Preis, ebenso Benson & Hedges. "Meine Sorte" (früher "Milde Sorte") wird um 30 Cent teurer und kostet künftig 7,30 Euro.
Marlboro kosten schon rund „100 Schilling“
Auch Philip Morris reagiert und erhöht Preise ab 2. Februar, wie aus einem Schreiben an die Trafikanten hervorgeht. Die klassischen roten Marlboro kosten nun erstmals sieben Euro und wird damit „nur“ um zehn Cent teurer, ebenso die Tabakerhitzer-Sticks „Heets“.
Für jene, die noch in altes Geld umrechnen: Damit kostet die „Tschick“-Packung Marlboro rund 100 Schilling. Chesterfield steigt um 20 Cent pro Packung. Auch die Marke "Philip Morris" wird ab Anfang Februar um 20 Cent teurer, L&M bleibt gleich, stieg aber im Vorjahr um 50 Cent.
Die Hersteller BAT (zum Beispiel Lucky Strike) und Imperial (zum Beispiel Gauloises) wagen sich bisher nicht aus der Deckung. Der alljährliche Preiskampf ist jedenfalls eröffnet. Mit weiteren Erhöhungen bei letztlich allen Marken ist schrittweise zu rechnen, allerdings wohl nicht in dem Ausmaß wie vergangenes Jahr, als es sogar zwei Verteuerungsrunden gab. Die Zigarettenpreise befeuern auch die Inflation.
Heuer 100 Millionen Euro Mehreinnahmen
Das Finanzministerium erhofft sich heuer 100 Millionen Euro zusätzlich aus der Tabaksteuer. Einiges davon kommt, weil alternative Produkte nun ins Monopol fallen, aber auch die Erhöhungen bei klassischen Zigaretten bringen dem Staat Millionen.
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