Entwickler aus Koppl

Diese Handy-App soll beim Notfall am Berg helfen

Salzburg
04.01.2026 12:00

Ein sportbegeisterter Programmierer aus Koppl hat über Monate an einer Idee getüftelt. Eine Handy-App, die bei Unfällen im alpinen Gelände helfen kann. Seit wenigen Wochen ist diese nun am Markt – und könnte künftig sogar Leben retten.

Bei einem Notfall am Berg soll die Rettung mit einer neuen App künftig schneller gehen. Entwickler Werner Noisternigg hat dafür selbst unzählige Stunden und nicht messbare Mengen an Schweiß investiert. Der Entwickler aus Koppl hat seine Programm für Smartphones selbst mit zahlreichen Wanderungen getestet.

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Unfälle passieren. Wichtig ist, dass Menschen in Not schnell gerettet werden können. Ich hoffe, mit meiner App einen kleinen Beitrag dazu zu leisten.

Werner Noisternigg, Entwickler

Seine App „Bergmate“ meldet sich bei Familie oder Freunden, wenn bei einer geplanten Wanderung, Berg- oder Skitour oder auf der Jagd etwas schiefgeht. „Moderne Mobiltelefone erkennen Stürze. Wenn eine Warnmeldung vom Bergsportler, der die App nutzt, nicht am Gerät bestätigt wird, dann geht eine weitere Meldung an den Notfallkontakt“, so Noisternigg. Diese Nachricht enthält dann unter anderem Standort und zurückgelegte Route.

Diese können ganz einfach an Einsatzorganisationen weitergeleitet werden. Bergsportler finden in der Handy-App Kartenmaterial, wie etwa Mobilfunk-Abdeckung im Gebiet oder nahe Hütten und Stützpunkte. Auch die Gps-Standort-Daten werden regelmäßig gespeichert. Im Fall, dass der Akku ausgeht, sind diese so hinterlegt. Zwei Touren sind kostenlos. Dann werden 39 Euro pro Jahr fällig.

Einzigartig am Markt: Die App „Bergmate“ stammt vom Koppler Entwickler Werner Noisternigg und ...
Einzigartig am Markt: Die App „Bergmate“ stammt vom Koppler Entwickler Werner Noisternigg und einem Partner.(Bild: Bergmate)

Die Inspiration für die Notfall-Software kam Noisternigg nach eigenen Bergtouren und nicht zuletzt durch den tragischen Tod einer jungen Frau am Großglockner vergangenes Jahr. „Wenn nur eine Rettung durch die App gelingt, bin ich zufrieden.“ Konkurrenz am Markt gibt es bis dato keine. Auch deshalb haben bereits Rettungsorganisationen ihr Interesse bekundet.

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