Urlaub in Ressort

Familienvater (37) erstickt beim Melonen-Wettessen

Ausland
30.12.2025 20:33

Es sollte ein ausgelassener, spaßiger Urlaub in Brasilien werden. Doch dieser nahm ein richtiges Horror-Ende: Der 37-jährige Carlos C. erstickte beim Melonen-Wettessen.

Die Animateure in einem Ressort in der Stadt São Pedro hatten sich so einiges einfallen lassen, um ihre Gäste auf Trab zu halten. Etwa den Wettbewerb, wer am schnellsten ein Stück Wassermelone verspeisen kann, berichtet das brasilianische Nachrichtenportal Globo. Dabei durften demnach keine Hände benutzt werden, die Teilnehmer mussten an einem extrem niedrigen Tisch Platz nehmen. Der Hauptpreis: Eine bescheidene Portion Pommes …

Carlos C. sei mit mehreren Teilnehmern an einem Tisch gesessen, nach dem Startkommando habe er gleich zugebissen. Kurze Zeit später soll er tot gewesen sein – erstickt an einem Stück der süßen Frucht, vor den Augen seiner Ehefrau.

Wie konnte das passieren?
Umstehende sollen umgehend den Bademeister alarmiert haben. Ein Zeuge schilderte Globo, Menschen hätten gerufen, ob jemand das Heimlich-Manöver – den Rettungsgriff zum Entfernen von Fremdkörpern aus den Atemwegen – anwenden könne. Erste-Hilfe-Maßnahmen seien eingeleitet worden.

So geht das Heimlich-Manöver

  • Bei dem nach dessen Erfinder, US-Arzt Henry Jay Heimlich, benannten Griff stellt man sich hinter die betroffene Person, umfasst sie mit beiden Armen und legt diese um den Oberbauch.
  • Nach vorne gelehnt wird die Faust geballt und zwischen Bauchnabel und Brustkorb nach innen und oben gezogen. Das kann sowohl im Stehen als auch bei sitzenden Personen (z. B. im Rollstuhl) durchgeführt werden.
  • Die beiden Maßnahmen werden abwechselnd so lange durchgeführt, bis der Rettungsdienst eintrifft, die Situation sich bessert oder das Verschluckte wieder ausgespuckt wird.

Professionelle Hilfe sei allerdings erst nach 30 Minuten vor Ort gewesen. „Das Opfer erstickte an einem Lebensmittel und wurde in die Notaufnahme gebracht, verstarb jedoch. Der Fall wurde auf der Polizeiwache São Pedro als verdächtiger Todesfall registriert“, hieß es von der Behörde für öffentliche Sicherheit von São Paulo (SSP).

Wurde ihm der niedrige Tisch zum Verhängnis?
Laut der Ehefrau des Verstorbenen war der Tisch viel zu niedrig. Bei Carlos’ Körpergröße von 1,80 Metern müsse eine Position eingenommen werden, die möglicherweise erst zum Ersticken geführt habe.

Von einer zu langsamen Reaktion wollen die Behörden jedenfalls nichts wissen: Man habe sofort alle Notfallmaßnahmen eingeleitet. Nun soll die Leiche in einem rechtsmedizinischen Institut untersucht werden.

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