"Mozillas neuer CEO, Brendan Eich, ist ein Gegner gleicher Rechte für homosexuelle Paare. Wir würden es deshalb bevorzugen, wenn unsere Nutzer auf OkCupid nicht mit Mozilla-Software zugreifen", heißt es in dem nur für Firefox-Nutzer sichtbaren Schreiben (Bild).
Politik habe normalerweise nichts auf ihrer Website verloren und es gebe größere Übel auf der Welt als fehlgeleitete Geschäftsführer, räumen die Betreiber ein. "Doch die vergangenen zehn Jahre haben wir dem Zusammenbringen von Menschen gewidmet. Und wäre es nach dem Willen von Individuen wie Herrn Eich gegangen, wären rund acht Prozent der Beziehungen, an deren Zustandekommen wir so hart gearbeitet haben, illegal."
OkCupid stehe für die "Erschaffung der Liebe". "Diejenigen, die Liebe verweigern und stattdessen Elend, Scham und Frustration erzwingen, sind unsere Feinde und wir wünschen ihnen nichts als Misserfolg", geht die Plattform hart mit dem neuen Mozilla-Chef ins Gericht.
Wer weiterhin Firefox nutzen wolle, fährt die Plattform fort, gelange über den untenstehenden Link weiter zur Seite. "Wir bitten Sie jedoch, einen anderen Browser für den Zugriff auf OkCupid in Betracht zu ziehen", verweist OkCupid per Link auf Google Chrome, den Internet Explorer sowie Opera.
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