Trotz Sparzwangs

Katastrophenhilfe: Neun neue Boote für das Heer

Österreich
21.03.2014 06:57
Verteidigungsminister Gerald Klug hat am Donnerstag im Rahmen eines Festaktes am Wasserübungsplatz im niederösterreichischen Melk neun neue Arbeits- und Transportboote an die Truppe übergeben. Die Boote seien für den Mannschafts- und Gerätetransport sowie als schwimmende Arbeitsplattformen vorgesehen, erklärte der Minister.

Je drei Stück gehen an die Pionierbataillone in Villach, Salzburg und Melk. Das Pionierbataillon 3 erhält gemeinsam mit dem Institut Pionier der Heerestruppenschule bis Ende 2014 weitere neun Boote, insgesamt kosten diese 18 Boote dann rund 4,8 Millionen Euro.

"Trotz des Sparzwangs ist es mir ausgesprochen wichtig, die Katastrophenhilfe weiter zu stärken", betonte Klug. "Mit diesen Booten werden die Fähigkeiten der Pioniere beim Retten und Bergen von Personen im Zuge von Katastropheneinsätzen enorm gesteigert."

Außerdem sei mit der Beschaffung laut Klug auch eine hohe österreichische Wertschöpfung erreicht worden, denn die Boote wurde in einer Linzer Werft gebaut.

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