Vizeweltmeister!
Unser U 17-Nationalteam mit Helden wie Johannes Moser, Ifeanyi Nduwke, Luca Weinhandl, Vasilije Markovic und Daniel Posch schrieb diese Woche Fußballgeschichte.
1,2 Millionen verfolgten das Finale gegen Portugal, es war das meistgesehene Spiel einer Nachwuchsmannschaft, seit es den ORF gibt. Bis zuletzt lebte die Hoffnung, dass wir sogar gewinnen können.
Jetzt sind unsere Jungkicker halt die Zweitbesten der Welt. „Eins zu null, mein Gott, manchmal geht‘s so aus“, kommentierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit großväterlicher Nachsicht, „aber ihr wart‘s super!“
Fußball als Lichtblick in politisch düsteren Zeiten. Kriege, Inflation, eine schrumpfende Wirtschaft. Da tut es gut, wenn Nationaltrainer Ralf Rangnick Sachen sagt wie: „Österreich macht sich oft zu klein.“ Auch seine Mannschaft schaffte vor elf Tagen die WM-Qualifikation – und das nach einer 28 Jahre dauernden Durststrecke. Ausgerechnet ein Piefke liefert uns Österreichern den Beweis, dass wir besser sind, als wir glauben. Dass wir es schon hinbekommen. Auch wenn es gerade aussichtslos scheint.
Diese Grundstimmung fehlt der Regierung momentan. Und ein Ralf Rangnick auch. Einer, der den Menschen die Wahrheit sagt und trotzdem das Licht am Ende des Tunnels sieht. Jenes Szenario, für das es sich lohnt, noch ein paar harte Jahre durchzustehen. Um am Ende stolz zu sein, dass wir es doch noch hinbekommen haben.
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