Trump würdigt Soldatin

Angegriffene Nationalgardistin (20) ist tot

Ausland
28.11.2025 01:06

Einen Tag nach dem Angriff auf zwei Nationalgardisten in der Nähe des Weißen Hauses in Washington ist eine der beiden Getroffenen, die erst 20-jährige Sarah Beckstrom, gestorben. Dies teilte US-Präsident Donald Trump in einer Thanksgiving-Ansprache Angehörigen der Streitkräfte mit.

„Sarah Beckstrom aus West Virginia, eine der Nationalgardisten, über die wir sprechen, eine hoch angesehene, junge, großartige Person, trat im Juni 2023 ihren Dienst an und war in jeder Hinsicht hervorragend. Sie ist gerade verstorben“, sagte Trump in dem Thanksgiving-Anruf.

Die 20-jährige Beckstrom und Andrew Wolfe, 24-jähriger Staff Sergeant der US-Luftwaffe, waren am Vorabend des Feiertags im Rahmen eines „gezielten Anschlags“ angeschossen und schwer verletzt worden. Wolfe „kämpft um sein Leben“, er sei „in sehr schlechter Verfassung“, sagte Trump.

Wolfe und Beckstrom – der 24-Jährige kämpft noch um sein Leben, die 20-Jährige hat den Kampf ...
Wolfe und Beckstrom – der 24-Jährige kämpft noch um sein Leben, die 20-Jährige hat den Kampf bereits verloren.(Bild: AP/AP ( via APA) Austria Presse Agentur)

Versah Dienst, damit andere bei ihren Familien sein konnten
Wie CNN berichtet, hatte die 20-Jährige auf den Feiertag verzichtet und Dienst versehen, damit andere bei ihren Familien sein konnten. Das kann sie nun nicht mehr sein: Ein Bewaffneter feuerte am Mittwoch im Zentrum der US-Hauptstadt auf die zwei Soldaten der Nationalgarde und verletzte sie durch Schüsse schwer.

Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. Er war selbst verletzt worden und laut US-Medienberichten im Jahr 2021 aus Afghanistan in die USA eingereist. Dort hatte er offenbar mit dem US-Auslandsgeheimdienst CIA und weiteren Regierungsstellen zusammengearbeitet.

Attentäter ist „Monster“
Trump hatte den Angriff am Mittwoch als „Akt des Bösen, ein Akt des Hasses und ein Akt des Terrors“ verurteilt und angekündigt, alle aus Afghanistan während der Präsidentschaft seines Vorgängers Joe Biden eingereisten Ausländer erneut zu überprüfen. Der Attentäter sei ein „Monster“.

Überprüfung aller Green Cards
Der Sender CNN und eine Reporterin von Fox News zitierten eine mit der Angelegenheit vertraute Person, die sagte: „Er war bei allen Kontrollen unauffällig.“ USCIS-Leiter Joseph Edlow kündigte auf Trumps Weisung eine „gründliche und umfassende Überprüfung aller Green Cards aller Ausländer aus allen problematischen Ländern“ an.

Auf CNN-Nachfrage teilte die Behörde mit, es handle sich um 19 Länder, die bereits in einem Präsidentenerlass aufgelistet gewesen seien, darunter Afghanistan, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Jemen, Burundi, Kuba und Venezuela.

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