Besondere Aktion der Stadt: Für eine Auftragsarbeit wurde der Kölner Künstler und Wörthersee-Fan Andreas Ganther eingeflogen. Es geht um ein Wimmelbild. . .
Ein solches ist ein detailversiertes, großformatiges Suchbild, auf dem diverse Figuren, Tiere, Gegenstände oder Szenen dargestellt sind. Es lädt zum Entdecken und Hinsehen an.
Ganther hat sich in seiner Heimatstadt und über deren Grenzen hinaus einen Namen gemacht und verewigt nun Klagenfurt auf seine eigene Weise.
Immer wieder sei er für die Netzwerkabende von Jürgen Schwarz als Gast in die Region gekommen, nach Velden im Sommer und an den Katschberg im Winter.
„Und dadurch hab ich auch Klagenfurt kennenlernen dürfen, aber nur stundenweise“, sagt er, „ich habe viele tolle und nette Menschen getroffen und es sind Freundschaften entstanden. Und ich wollte immer ein Wimmelbuch über und um den See machen. Das hat sich aber leider nie ergeben.“
Kölner Künstler setzt Klagenfurt ein buntes Denkmal
Bis jetzt. Denn das befreundete Kölner Ehepaar Monika und Gerd Behnke, das seit vielen Jahren in Klagenfurt lebt und beste Kontakte in die hiesige Kunstszene und Politikgesellschaft pflegt, ließ sein Netzwerk spielen.
Auf das Wirken der umtriebigen Behnkes hin spendiert die Stadt Ganther einen mehrwöchigen Aufenthalt im Maler-Atelier des Europahauses, wo er das Wimmelbild zu fertigen beginnen wird.
Bürgermeister Christian Scheider höchstpersönlich gab den Stadtführer, inspizierte mit ihm bereits den Lindwurmbrunnen als Inspiration.
„Was eine große Ehre für mich und meine Arbeit ist“, so der schrille Zeichner, „das wird ein großes Wimmelbild über diese wunderbare, vielseitige, lebendige Stadt, mit historischen Gebäuden, liebenswerten Geschichten, Sagen wie dem Lindwurm u. Mandl, Hot-Spots, Persönlichkeiten usw.! Ein tolles, spannendes Projekt und mit der Sicht von außen, also der eines Kölners aus dem Nachbarland, für alle von 2 – 111 Jahren. Das soll dann als Poster und Postkarten im Tourismusbüro usw. erhältlich sein.“
Der Künstler begeistert weiter: „Ich werde so viel wie möglich hier vor Ort arbeiten und den Rest zu Hause in Ruhe in Köln fertigstellen. Also Anfang 2026. Ich habe Klagenfurt schon nach drei Tagen intensivem Studium noch mehr ins Herz geschlossen als vorher und freu mich jetzt schon darauf, was ich noch alles entdecken werde. . .“
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