"Gehört weg!"

Steirer steckte Kunstwerk "Crash" in Brand

Österreich
17.11.2013 17:03
Das in Leibnitz ausgestellte Kunstwerk "Crash" - eine Totalschaden-Installation von Werner Reiterer bei einer Mariensäule - ist in der Nacht auf Sonntag von einem 37-jährigen, offenbar verwirrten Steirer zerstört worden. Der angetrunkene Mann setzte das künstlerisch errichtete Autowrack in Brand. Zeugen beobachteten ihn dabei, weshalb der Mann rasch ausgeforscht war.

Die Installation zeigte ein gegen die Säule gekrachtes, total zerstörtes Auto. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Doch nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt. Der 37-jährige Verdächtige aus Wagna soll laut Polizei gegen 2 Uhr im Innenraum des Fahrzeugs Feuer gelegt haben.

Kunstwerk "gehört weg"
Mit der Zeugenbeschreibung konnte die Polizei den Mann in der Nähe des Tatorts ausfindig machen: Erst habe er gestanden und gesagt, dass das Kunstobjekt "weg gehört". Danach stritt er aber alles ab. Er wurde wegen Brandstiftung angezeigt und ins Krankenhaus eingeliefert. Der Schaden beträgt rund 35.000 Euro.

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