Für den Baum galten einige Vorgaben bei der Auswahl, erzählte der Brucker Bürgermeister Bernd Rosenberger: "Es gibt ganz bestimmte Kriterien. Da muss man im Vorhinein überlegen, wenn man einen Baum sieht: Passt der? Kann der gefällt und aufgestellt werden? Aber wir haben den Richtigen und Besten gefunden, ich bin überzeugt davon." Das perfekte Exemplar war allerdings nicht ganz so rasch gefunden: "Im Vorfeld haben unsere Förster wochenlang gesucht", so Rosenberger.
Geschlägert wurde der hölzerne Riese bereits am Donnerstag. Nach einer Strecke von 150 Straßenkilometern hat der 30 Meter hohe und sechs Tonnen schwere Baum dann am Dienstag in den frühen Morgenstunden den Rathausplatz in Wien erreicht. Insgesamt 20 Helfer stellten den grünen Riesen zusammen mit zwei Kränen auf.
Baum wird zur Eröffnung des Christkindlmarkts beleuchtet
"In den nächsten Tagen wird er noch kosmetisch von unseren Stadtgärtnern behandelt", sagte Franz Schuller von der Kulturabteilung, die für die Christbaum-Beschaffung zuständig ist. Dabei werden jene Äste "eingepflanzt", die beim Transport abbrachen. Außerdem wird die Fichte noch mit Tausenden Glühlämpchen aufgeputzt, feierlich geschmückt und verziert.
Im weihnachtlichen Glanz wird der Christbaum dann in eineinhalb Wochen, am 16. November, erstrahlen. Dann werden Landeshauptmann Michael Häupl und sein steirischer Amtskollege Franz Voves die Illuminierung vornehmen und auch den Christkindlmarkt eröffnen.
Seit 1959 wird der Wiener Rathausplatz alljährlich von einem anderen Bundesland mit einem Weihnachtsbaum versorgt. Im Vorjahr stammte die hölzerne Adventsdekoration aus Niederösterreich. Nach Weihnachten wird der Baum traditionell verarbeitet - etwa zu Insektenhotels.










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.