Im Nationalparkzentrum in Mittersill geht es am Freitagabend zur Sache rund um den Hochwasserschutz. Der zuständige ÖVP-Landesrat Josef Schwaiger stellt Pläne für zusätzliche Rückhaltemöglichkeiten vor. Sie wurden kürzlich verändert.
Der Oberpinzgau wird noch viel Hochwasserschutz brauchen. Dieser werde auch kommen, versichert Landesrat Josef Schwaiger. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Hochwasser eintreffen wird“, so der Landespolitiker,
Nicht alle sind sich aber darüber einig, wie groß das Ausmaß der neuen Bauten sein soll. Der Natur- und Umweltschutz steht auf der einen Seite, jener der Menschen und der Wirtschaft auf der anderen.
Das ist ein Thema, das am Freitag, 14. März 2025 in Mittersill besprochen werden dürfte. Im Nationalparkzentrum stellt Schwaiger gemeinsam mit Experten ab 18.30 Uhr die neuen Pläne vor. Man will offenbar jeden möglichen Kubikmeter Rückhaltevolumen herausholen. Eine Studie der ETH Zürich zeige, dass Maßnahmen an der Krimmler Ache nötig seien, informiert der Landesrat in einer Aussendung im Vorfeld des Infoabends. Die Ache sei der größte Zubringer an Wasser in den Oberpinzgau. Bei der Infoveranstaltung sollen drei Möglichkeiten für Rückhaltebauten vorgestellt werden. In den vergangenen 20 Jahren wurden bereits rund 67 Millionen Euro in die Schutzbauten investiert.
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