Neo-Landesrat Willibald Ehrenhöfer (ÖVP) soll die steirischen Finanzen retten und „nebenbei“ auch die Wirtschaft wieder flott machen. Der Ex-Manager weiß, dass dies keine einfache Übung sein wird und dafür auch unpopuläre Maßnahmen notwendig sind.
„Krone“: Politiker zählen traditionell zu den unbeliebtesten Berufsgruppen Österreichs, warum tut man sich das als erfolgreicher Manager an und nimmt dafür sogar Gehaltseinbußen in Kauf?
Willibald Ehrenhöfer: Ehrlich, es war nie mein Plan, Landesrat zu sein. Eigentlich gibt’s auch gar keinen plausibel erklärbaren Grund, außer dem emotionalen: Ich hab eine tolle Schulausbildung genießen dürfen, bin beim Studium durch den Staat und die Studienbeihilfe unterstützt worden, und es ist ein wunderschönes Land – deshalb wollte ich etwas zurückgeben und Verantwortung übernehmen.
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