06.08.2013 17:02 |

Vor Augen des Gatten

Urlauberin (41) von Stein am Kopf getroffen - tot

Neuerlich ist es zu einem Felssturz mit dramatischen Folgen in Tirol gekommen: Nachdem erst vor Kurzem ein Familienvater starb, als sich ein Stein löste, wurde jetzt in den Stubaier Alpen eine Urlauberin aus dem Leben gerissen. Die 41-jährige Deutsche wurde vor den Augen ihres Mannes von einem Brocken am Kopf getroffen - sie war sofort tot.

Es war als harmlose Tour in den Stubaier Alpen gedacht. Doch die von Sölden gestartete Wanderung zweier Ehepaare endete - auf einem Steig zwischen der Siegerlandhütte und der Windachscharte - in einem Bergdrama. Denn plötzlich löste sich ein Felsblock, an dem sich der Mann der Deutschen hatte festhalten wollen.

Keinerlei Überlebenschance
Der Alpinist aus Baden-Württemberg stürzte samt Brocken zehn Meter in die Tiefe. Er wurde nur leicht verletzt. Doch seine Frau hatte keinerlei Überlebenschance. Denn ein weiterer abbrechender Felsen traf sie mit voller Wucht am Kopf. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch auf dem Grat starb - selbst die Besatzung eines Notarzthubschraubers konnte nicht helfen. Das zweite Ehepaar erlitt einen schweren Schock, blieb aber unversehrt.

Erst vor wenigen Wochen war - wie berichtet - ein 59-jähriger Tourist von einem Felssturz am Stuibenfall im Ötztal, ebenfalls in Tirol, getötet worden: Seine Ehefrau (52) und seine 23-jährige Tochter mussten das schreckliche Unglück mitansehen.

Tödlicher Absturz beim Aufstieg
Ein seit Sonntag im Gebiet der Rotfluhmühle (Ländle-Silvrettagebiet) vermisster 63-jähriger Wanderer konnte jetzt nur noch tot geborgen werden. Er dürfte beim Aufstieg auf die Schneeglocke im steilen Felsgelände in den Tod gestürzt sein. Bergretter bargen die Leiche.

Glimpflich kam dagegen ein 14-jähriger Bub davon, der am Nenzinger Himmel, einem Almgebiet im Herzen Vorarlbergs, die Schafe hütete. Der Schüler verspürte plötzlich mitten im Gesicht einen stechenden Schmerz - auch er war von einem Stein getroffen worden. Ein Helikopter brachte ihn ins Spital.

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