Mikroskopisch kleine Erreger sind in der Lage, den menschlichen Körper zu infizieren und mitunter gefährliche Krankheiten auszulösen. Hier erfahren Sie, wie Viren bis tief in die Lunge gelangen.
Die Lunge, als lebenswichtiges Organ für die Atmung, ist besonders anfällig für Viren. Die meisten Erreger gelangen über die oberen Atemwege wie Nase und Rachen in den Körper. Von dort aus können sie tief in die Lunge vordringen und zu schweren Erkrankungen wie Lungenentzündung, Bronchitis oder sogar zu einem akuten Atemnotsyndrom führen. Die häufigsten Erreger sind dabei Atemwegsviren wie Influenza-, Corona Rhino- und Respiratory-Syncytial-Viren (RSV).
Viren werden über die Nase eingeatmet
Die Infektion beginnt mit dem Einatmen von virusbeladenen Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen von infizierten Personen in die Luft abgegeben werden. Diese Tröpfchen gelangen über die Nasenschleimhäute oder den Mund in den Körper. Einmal in den oberen Atemwegen angekommen, haften die Viren an den Schleimhäuten der Nase, des Rachens oder des Kehlkopfes und beginnen, Zellen zu infizieren.
Schwere Erkrankungen drohen
Dies führt zu einer Entzündungsreaktion, welche die Schleimhäute reizt und die körpereigene Abwehr aktiviert. Weiter „wandern“ sie dann über die Luftröhre in die Bronchien und Lungenbläschen. Der Eintritt in diese tieferen Bereiche der Lunge ist für die Schwere der Erkrankung entscheidend. Hier können die Viren eine intensivere Entzündung und eine Störung des Gasaustauschs verursachen, was zu Atembeschwerden und im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung führen.
Besonders gefährdete Personengruppen:
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.