Tote und Verletzte

Bombe schlägt in Notunterkunft in Kursk ein

Außenpolitik
01.02.2025 23:09

In der von Kiews Truppen kontrollierten Stadt Sudscha im russischen Gebiet Kursk sollen nach ukrainischen Angaben am Samstag beim Einschlag einer Gleitbombe in einem Gebäude mindestens vier Menschen getötet worden sein. Vier weitere seien verletzt worden, der Zustand von weiteren 84 Bewohnern der als Notunterkunft genutzten Schule sei befriedigend.

Es gebe Stöhnen und Schreie unter den Trümmern, war der Sprecher der ukrainischen Militärkommandantur, Olexij Dmytraschkowskyj, zuvor zitiert worden. Die ukrainischen Kräfte hätten mit den Such- und Rettungsarbeiten begonnen. Den Angaben nach konnten viele der dort untergebrachten Menschen nicht selbstständig gehen.

Bei den Toten handle sich um ältere Menschen. Die Arbeiten an dem Gebäude gingen weiter, teilte der ukrainische Generalstab am Abend in Kiew auf Facebook mit. Diejenigen, die weitere medizinische Hilfe bräuchten, würden auf benachbartes ukrainisches Gebiet gebracht.

Nach ukrainischen Angaben soll eine russische Gleitbombe auf das Gebäude gefallen sein. Überprüfbar waren die Angaben von unabhängiger Stelle nicht. Eine offizielle Stellungnahme von russischer Seite gab es zunächst nicht.

Laut ukrainischem Generalstab sollten die Bewohner auf die Evakuierung vorbereitet werden, als die Bombe einschlug. Die russische Seite sei darüber informiert gewesen, dass sich in dem Gebäude nur Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, aufhielten. Die Angaben waren von unabhängiger Seite ebenfalls nicht überprüfbar.

Region Kursk ist seit fast sechs Monaten schwer umkämpft
Russische Militärblogger berichteten ebenfalls, dass das Gebäude in Sudscha getroffen worden sei. Sie meldeten, dass Raketen aus dem benachbarten ukrainischen Gebiet Sumy Richtung Sudscha abgefeuert worden seien.

Die Region ist schwer umkämpft, seitdem Anfang August ukrainische Truppen die Grenze zu Russland überquerten und im Gebiet Kursk Dutzende Ortschaften unter ihrer Kontrolle brachten. Zuletzt gab es wiederholt Berichte über den Tod von Zivilisten in der Region bei russischen Gegenangriffen. Moskaus Militär hat immer wieder die Rückeroberung des Gebiets Kursk angekündigt.

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