Skiprofi, Sänger, Fernsehstar – der Tiroler Hansi Hinterseer hat in seinem Leben mehrere Karrieren gemacht. In der Doku „Hansi Hinterseer – Der lange Weg zum Gipfel“ (31. Jänner, 20.15 Uhr, ServusTV) wird der spannende Weg des vielseitigen Entertainers mit Wegbegleitern nachgezeichnet. Mit der „Krone“ sprach er vorab über sein aufregendes Leben.
„Krone“: Hansi, du hast in deinem Leben mehrere unterschiedliche Gipfel erklommen. Welcher war der wichtigste und gleichzeitig schönste?
Hansi Hinterseer: Angefangen hat es mit einem gar nicht so hohen Gipfel, der Hahnenkamm mit der Seidlalm, unser Kitzbüheler Hausberg. Für mein Leben als Bua war der Start dort ein traumhafter. Mein Vater, Olympiasieger und Skisportlegende, war zu der Zeit skifahrerisch viel unterwegs und ich habe das Glück gehabt, dass ich bei meinen Großeltern auf dem Bergbauernhof aufwachsen durfte. Das ist für mich das Schönste gewesen, direkt an der legendären Skirennstrecke auf 1205 Metern gelegen. Da aufzuwachsen - ein Paradies. Wir hatten 45 Stück Vieh, zehn Rösser. Großvater hat mir so viel gegeben für mein Leben, das war ein Geschenk. Nicht ganz so gefallen hat mir dagegen die Schule. Das Skifahren hat mir mehr gelegen, durch dass ich dann erste sogenannte Gipfel erreicht habe, und auch nach dem Sport als Sänger Chancen bekommen habe. Ein Bergsteiger bin ich nie gewesen, doch es ist schon eine ganz beachtliche Bergkette zusammengekommen. Es gibt sicher noch höhere Gipfel, Olympia 1976 hat mich nicht mögen, doch ich bin zufrieden, wohin mich das Leben geführt hat.
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