Im obersteirischen Murtal hat Montagfrüh die Erde gebebt. Das Epizentrum lag einige Kilometer südöstlich von Unzmarkt-Frauenburg, die Erschütterungen wurden im Ortsgebiet deutlich gespürt.
Bei Geosphere Austria wurden bisher zwei Wahrnehmungen seitens der Bevölkerung gemeldet. Expertin Rita Meurers rechnet mit weiteren Berichten im Lauf des Tages. Wer das Beben gespürt hat, wird darum gebeten, das Wahrnehmungsformular auf der Website ausfüllen.
Neun Kilometer Tiefe
Ereignet haben sich die Erdstöße um 7.52 Uhr in einer Tiefe von etwa neun Kilometern. Dadurch, dass die Erde nicht näher an der Oberfläche gebebt hat, rechnet Geosphere nicht mit Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur.
Allerdings hätten jene Menschen, die sich umittelbar gemeldet haben, von einem Ruck und einem Grollen berichtet. Die Magnitude wird mit 2,3 angegeben.
Kurzes Rumpeln zur Morgenstunde
Die Beschäftigten im Gemeindeamt hätten von den Erdstößen nichts mitbekommen, heißt es am Montagvormittag zur „Krone“. Amtsleiterin Ulrike Trattner erinnert sich an Erdbeben der jüngeren Vergangenheit, bei denen es durchaus vorgekommen sei, dass etwa Gläser geklirrt haben.
Ihr Ehemann habe sehr wohl ein morgendliches Rumpeln gespürt, erzählt sie. Gedacht habe er sich wenig dabei, er vermutete einen Traktor als Urheber der Ruhestörung.
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