Der Sensationssieg von Albert Popov in Madonna di Campiglio hat im Flutlicht der Piste „Canalone Miramonte“ ein kleines Ski-Märchen perfekt gemacht. Denn im November 2015 überlebte der Bulgare als Beifahrer wie durch ein Wunder einen schweren Autounfall in Sölden, während sein damaliger Trainer Drago Grubelnik als Lenker des Pkw zu Tode kam.
Mehr als 250 Meter stürzte der Wagen in die Tiefe.Popow, damals 18 Jahre alt, trug lediglich einen gebrochenen Fuß und kleinere Blessuren davon.
„Das bleibt mir“
„Daran denke ich immer, das bleibt mir. Aber jetzt sind wir da, jetzt muss man nach vorne schauen“, sagte der Bulgare. „Ich hatte Glück, dass ich heute Ski fahren kann und gewinnen kann“, betonte der 27-jährige Vater einer kleinen Tochter, der zuvor schon einmal (Palisades Tahoe im März 2023) als Dritter auf dem Podest gestanden war. „Aber erst heute fühlt es sich wie der erste Podestplatz an.“
Dank an Österreicher
Seinem österreichischen Fitnesstrainer Gerhard Außerlechner dankte er besonders. „In Bulgarien wissen nicht so viel, was Skifahrer machen müssen. Dieser Mann weiß viel.“
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