Die Sicherungsarbeiten nach dem verheerenden Hangabbruch machen Fortschritte. Am Freitag wurde ein gefährlicher Steinblock abgesprengt. Die Aufhebung der B33-Sperre soll früher als geplant erfolgen.
Rund 20 Kilo Sprengstoff deponierten Experten Freitagvormittag in der Abbruchstelle des Feststurzes, der am 3. Juni bei Aggsbach-Dorf im Bezirk Melk niedergegangen war und die B33 verschüttet hatte. Die wichtige Straßenverbindung in der Wachau ist seither gesperrt.
Aufräumarbeiten gehen zügig weiter
Zu Leibe gerückt wurde mit der Sprengladung einem 125 Kubikmeter großen Felsblock, der unsicher über dem Schuttkegel hing. Als sich die Staubwolke legte, konnte Verkehrslandesrat Udo Landbauer verkünden: „Die Aufräumarbeiten können jetzt zügig voranschreiten. Wir werden die B33 deutlich früher freigeben, als ursprünglich angenommen.“
Wir werden diese wichtige Verkehrsader in der Wachau noch vor Ostern freigeben können. Damit gibt es Klarheit und Planungssicherheit für die gesamte Region.

Udo Landbauer, Verkrehrslandesrat von Niderösterreich
Bild: FPÖ
Arbeitszeit wurde ausgeweitet
Bereits bis Anfang des Monats waren alle Felsnägel als Vorbereitung für die Vernetzung der Abrissfläche gesetzt worden. „Die Ausweitung der Arbeitszeit der Teams auf sieben Tage in der Woche hat sich als sehr effektiv erwiesen“, so Landbauer. Der abgesprengte Felsen wird ab Montag mittels Bagger abgeräumt. Damit sollten alle Sicherungsmaßnahmen im oberen Bereich des Hanges noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Danach wird der Schuttkegel geräumt und der Steinschlagschutz hergestellt. Landbauer: „Wir werden die Straßensperre noch vor Ostern aufheben können.“
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