Dank der 1:0-Sensation bei Rapid katapultierten sich die Blau-Weißen aus Linz letzte Runde überraschend zurück in die Top-6. Trotzdem bleiben die drei Saisonziele des Stahlstadtklubs unverändert: Das erste ist der Klassenerhalt! Das zweite der Nicht-Abstieg! Und das dritte der Liga-Verbleib!
„Weil wir sportlich ehrgeizig sind, gibt es zwar Bonus-Ziele, aber für die nachhaltige Weiterentwicklung des Vereins ist die oberste Prämisse, in der Bundesliga zu bleiben“, hatte erst am Dienstag bei der „Blau Weißen Weihnacht“ Geschäftsführer Christoph Peschek betont.
Der Vorstandsvorsitzende Hans Kalliauer bläst unabhängig von Sensationen wie der jüngsten in Wien oder den Serien-Derbysiegen ins selbe Horn, blickt in puncto Tabelle nicht zuletzt aufgrund der nach 22 Runden anstehenden Punktehalbierung ebenfalls sehr demütig-vorsichtig eher nach unten als nach oben, womit sich BW Linz irgendwie selbst zu einem möglichen Abstiegskandidaten macht.
„Beruhigungspille“
Dem Trainer Gerald Scheiblehner aber vorm letzten Auftritt im Jahr 2024 gegen Austria Klagenfurt am Sonntag verbal eine „Beruhigungspille“ mit gleich zwei Wirkstoffen verabreicht:
„Bleiben immer in der Liga“
Auch wenn am Sonntag natürlich die letzten 90 Minuten gegen Klagenfurt das Wichtigste sind. Gegen ein Team, das zuletzt gegen Rapid 0:2, bei Sturm 0:7 und gegen Tirol 0:3 verloren hat, vor dem Scheiblehner aber warnt. Auch weil BW Linz gegen die Kärntner in Liga 1 noch nie gewonnen hat. Was für ihn aber dennoch kein Widerspruch zur „Beruhigungspille“ mit den elf Worten ist: „Ich kann allen versichern, dass wir immer in der Liga bleiben!“
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