Rodeln

Wolfgang Kindl Zweiter im Einsitzer in Lillehammer

Wintersport
01.12.2024 11:57
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Wolfgang Kindl hat am Sonntag beim Rodel-Weltcup in Lillehammer für den nächsten Podestplatz für Österreich gesorgt. Der 36-jährige Tiroler musste sich nur dem Deutschen Max Langenhan geschlagen geben, zum Sieg fehlten Kindl 0,027 Sekunden. Langenhan freute sich über seinen 15. Weltcuperfolg. Von den weiteren ÖRV-Piloten landeten Nico Gleirscher und Jonas Müller auf den Rängen sieben und acht, Olympiasieger David Gleirscher wurde 13.

In den neuen Mixed-Bewerben im Einsitzer bzw. Doppelsitzer konnten die ÖRV-Teams keinen Podestplatz mehr einfahren. Im gemischten Einsitzer lagen Kindl/Lisa Schulte bzw. Nico Gleirscher/Barbara Allmaier auf den Rängen sechs und sieben, im Doppelsitzer kamen Thomas Steu/Kindl sowie Selina Egle/Lara Kipp auf Rang acht.

Für Kindl war es nach Rang drei im Doppelsitzer mit Thomas Steu am Samstag schon der zweite Stockerlplatz beim Weltcupauftakt, und dies nach überstandener Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber und einer damit verbundenen schweren Zeit mit absolutem Sportverbot im vergangenen September.

Kindl „mega-happy“
„Es war schwierig das Material auf die im Gegensatz zum Training deutlich wärmeren Bedingungen einzustellen. Im ersten Lauf war die Abstimmung etwas zu sichern, im zweiten hat es dann perfekt gepasst. Viel hat im Einzel nicht gefehlt, aber ich bin natürlich mega happy“, sagte der Tiroler. Insgesamt vier Rennen für den Routinier bedeuteten ein Mammutprogramm. „Dass es gleich so aufgeht, ist natürlich sehr erfreulich, aber ich muss mir die Kräfte weiterhin gut einteilen.“

Kindl und das gesamte Team freuen sich nun auf den Heimweltcup in Igls. „Igls ist eine von meinen Lieblingsbahnen, das Heim-Publikum gibt mir immer zusätzliche PS.“

ÖRV-Cheftrainer Christian Eigentler resümierte nach dem Weltcup-Auftakt zufrieden. „Da und dort haben wir definitiv noch Luft nach oben, aber ich denke, wir können mit dem Auftakt durchaus zufrieden sein, zumal es von der Abstimmung brutal schwer war“, sagte der Coach. Doch die Ausgangsposition vor Igls sei sehr positiv.

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