Am Sonntag machte der Schnee in Bregenz dem Zweitligaduell zwischen Austria Lustenau und Stripfing einen Strich durch die Rechnung – doch heute sollte es klappen, die Partie um 18.30 Uhr angepfiffen werden. Für die Gastgeber ist klar: Gegen das Kellerkind soll endlich der erste Heimsieg in dieser Saison her – auch wenn das grün-weiße Lazarett erneut Zuwachs bekommen hat.
Exakt 16 Feldspieler und zwei Torhüter stehen Austria-Trainer Martin Brenner für das heutige Spiel gegen SV Stripfing/Weiden zur Verfügung. Das reicht genau aus, um eine Elf auf den Platz zu stellen und die Ersatzbank zu füllen. Alles, was zur Verfügung steht, gehört also dem Kader an. Denn mit Seifedin Chabbi (Ferse) und Nico Gorzel (Achillessehne) hatte der Coach gestern zwei „Neulinge“ zu vermelden, was Verletzungen betrifft.
Wie es aussieht, wird auch kaum einer aus dem Lazarett für die restlichen Spiele im Herbst zur Verfügung stehen. Auch das Comeback von Abwehrchef Matthias Maak verschiebt sich auf das Frühjahr. Er wird ab Jänner in der Vorbereitung wieder dabei sein.
Auswärtsprogramm vor der Winterpause
Trotz aller Ausfälle haben die Lustenauer heute drei Punkte eingeplant. „Es muss unser Anspruch sein, zu Hause gegen Stripfing zu gewinnen“, gibt Kapitän Pius Grabher die Marschroute vor. Zumal es für die Austria vor der Winterpause die letzte Chance ist, in der laufenden Saison doch noch einen Heimsieg einzufahren. Die abschließenden Partien stehen am Freitag in Voitsberg und am 7. Dezember in Lafnitz auf dem Programm.
Duell der Harmlosen
Dass die Partie auf Dienstag verschoben wurde, macht für Grabher keinen Unterschied. „Wir sind Profis, da ist egal an welchen Tag gespielt wird.“ Gegner Stripfing ist seit 31. August sieglos, die Austria wartet seit vier Runden auf einen vollen Erfolg. Wen wundert es? Mit jeweils zehn Toren sind beide Teams die offensivschwächsten der Liga. Ein Torspektakel ist nicht zu erwarten.
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