Dass Lindsey Vonn mit 40 Jahren sowie mit einem künstlichen Knie noch einmal ein Comeback im Weltcup wagt, kann ÖSV-Legende Michaela Dorfmeister nicht nachvollziehen. „Sie sollte einen Psychologen aufsuchen. Ihr Geltungsdrang dürfte riesig sein“, findet die „Krone“-Kolumnistin deutliche Worte.
„Ganz offensichtlich wollte sie 2019 gar nicht aufhören. Jetzt mit 40 wieder einzusteigen, nach all diesen schweren Verletzungen. Ich halte das für brandgefährlich. Das ist Spitzensport und keine Spaßveranstaltung. Will sie sich umbringen? Ich hoffe für sie, dass das gut geht“, meint Dorfmeister im Gespräch mit der „NÖN“.
Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister war vor wenigen Tagen mit Semmering-Weltcuprennen-OK-Chef Franz Steiner zu Gast im krone.tv-Sportstudio. Was die beiden im Gespräch mit Michael Fally zu sagen hatten, sehen Sie hier:
Was die 51-Jährige außerdem stört: „Jetzt bekommt sie wieder das ganze Scheinwerferlicht ab und alle anderen rücken in den Hintergrund.“ Die Rückkehr von Vonn könne man mit der von Marcel Hirscher nicht vergleichen: „Hirscher war nie wirklich weg, hat immer trainiert und Ski getestet. Er ist zudem um fünf Jahre jünger und hat vor allem nicht diese Verletzungshistorie wie Lindsey. Ihr künstliches Knie ist ja nicht ihr einziges körperliches Problem.“
Training mit Goggia und Co.
Ja, die Rückkehr von Vonn ins US-Team sorgt für mächtig Wirbel. Die vierfache Gesamtweltcupsiegerin steht seit einiger Zeit wieder auf Skiern. Zuletzt veröffentlichte sie Fotos von Übungseinheiten mit ihren Teamkolleginnen.
Mit dabei war auch Sofia Goggia. Ob Vonn mit der Speed-Queen aus Italien noch einmal um Podestplätze im Weltcup ringen kann, ist fraglich. Die Aufmerksamkeit der Ski-Welt hat sie jedenfalls auch schon ohne Rennen auf sich gezogen.
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