Der 47-Jährige dürfte im Garten seines Hauses in der Ruster Straße ein Feuer entzündet haben, offenbar um Unrat zu verbrennen. Dabei dürfte es dann zur folgenschweren Explosion gekommen sein, erklärte Polizeisprecher Michael Takacs.
Nachbarn hatten vor dem Knall dunklen Qualm wahrgenommen. "Ich habe beim Fenster rausgesehen und schwarzen Rauch bemerkt. Danach knallte es und weißer Rauch stieg auf", schilderte Paul Maurer aus dem Nachbarwohnblock. "Es hat sich angehört, als ob es einen Autoreifen zerrissen hat." Kinder, die im Hof spielten, seien erschrocken, "aber auch wir Erwachsenen. Ich war früher selbst Feuerwehrmann, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte Maurer.
"Mann ist noch an der Unfallstelle gestorben"
"Als die Polizei eingetroffen ist, setzten der Notarzt und die Rettung vor Ort bereits Wiederbelebungsmaßnahmen, die leider erfolglos waren. Der Mann ist noch an der Unfallstelle oder am Tatort gestorben", berichtete Takacs weiter.
Wenig später trafen auch die Florianis am Einsatzort ein. Zu diesem Zeitpunkt fanden sie an der Explosionsstelle aber nur mehr einen leichten Glimmbrand vor. "Den haben wir so weit gelöscht, dass man keine Spuren beseitigt", so Reinhold Hübner, Einsatzleiter der Feuerwehr. Schließlich wurden Brandermittlungstechniker des Bundeskriminalamts sowie Spürhunde eingesetzt.
"Das Glück für die Umgebung war, dass der Garten mit einer circa drei Meter hohen Mauer umzäumt ist. Somit hat es keine Verletzungen Unbeteiligter gegeben", meinte der Polizeisprecher. Die Frau des Verstorbenen, die ihren Mann nach der Explosion im Garten gefunden hatte, musste von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.
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